Einsatz in der Nacht

"Mitternachts-Snack" bringt Soester in Lebensgefahr - Polizisten treten die Tür ein

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Die Feuerwehr Soest rückte in der Nacht zur Hermannstraße aus.

Soest - Dieser Mitternachts-Snack hätte für einen Soester lebensgefährlich werden können. Doch ein Rauchmelder und ein aufmerksamer Nachbar sorgten für seine Rettung.

In der Nacht auf Mittwoch wurden Feuerwehr und Polizei um 0.35 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus an der Hermannstraße gerufen. 

"Aus der Wohnung eines 59-jährigen Mannes waren Rauchwolken aufgestiegen", erklärte die Polizei. Darauf aufmerksam geworden war ein Nachbar, der das laute Piepen des Rauchmelders gehört hatte. In Kombination mit dem Brandgeruch, den er wahrnahm, wählte er umgehend den Notruf.

Tür wird eingetreten, Bewohner geweckt und gerettet

"Die zuerst eintreffenden Polizisten klopften und klingelten an der betreffenden Wohnungstür, diese wurde ihnen jedoch nicht geöffnet. Daher mussten sie die Tür eintreten, um den eventuell verletzten Mann retten zu können", erklärte die Polizei. 

In einem auf dem eingeschalteten Herd stehenden Kochtopf brannte der nächtliche Snack. Der mutmaßlich hungrige Soester war in der Zwischenzeit in einen tiefen Schlaf verfallen - durch die starke Rauchentwicklung schwebte er in dieser Situation in Lebensgefahr. 

Die Polizei weckte den Mann auf, er wurde vom Rettungsdienst mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Feuerwehr lüftet Wohnung

Die Feuerwehr kümmerte sich um das verbrannte Essen, schaltete den Herd aus und lüftete die Wohnung im Anschluss mit einem Hochleistungslüfter. 

Bereits nach etwa 20 Minuten konnte der Einsatz der Feuerwehr beendet werden.

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