Mehr Schwung ins Meiningser Dorfleben

+
Ortsvorsteherin Anja Haymann, Annette Alt (Presbyteriums-Vorsitzende), Christian Bürger, Heide Mertens und Claudia Stock (alle vom Förderverein der Kirchengemeinde Meiningsen) setzen sich für ein lebendiges Gemeindeleben ein.

Meiningsen - Das Leben im und um das Viktor-Raabe-Gemeindehaus und der St. Matthias Kirche in Meiningsen soll (noch) lebendiger und breit gefächerter werden. Das hat sich der Vorstand des Fördervereins der Evangelischen Kirchengemeinde Meiningsen auf die Fahnen gerschrieben.

Im März hat es im Vorstand des Vereins, der seit Anfang der 1990er Jahre besteht, einen Generationswechsel gegeben. In diesem halben Jahr hat der rührige Vorstand bereits viel in den Stiel gestoßen, um das Gemeindeleben und das Gemeindehaus attraktiver zu machen: Mittwochs findet ein Yoga-Kursus statt und freitags dreht sich im gemütlichen Kursraum im Obergeschoss alles um einen gesunden Rücken. Außerdem trifft sich der gemischte Chor „Chorius“ zum gemeinschaftlichen Singen im Gemeindehaus.

 „Die Mitglieder des Chors kommen aus verschiedenen Orten, auch an den Gesundheitskursen dürfen natürlich alle teilnehmen“, sagt Heide Mertens, Vorsitzende des Fördervereins, dessen Förderobjekte das Gemeindehaus und die Kirche mit ihrer romantischen Ibach-Orgel sind.

Kirchliches und das Leben im Dorf sollen stärker miteinander verbunden werden. So wurde kürzlich eine Klangschalenmeditation in der Kirche angeboten, es gibt regelmäßige Kaffeetrinken nach den Gottesdiensten, Angebote für kleine Kinder, ein Kinderklamottenmarkt inklusive Cafeteria und, und, und... 

Am kommenden Sonntag wird Petri-Pauli-Pfarrer Bernd-Heiner Röger das Erntedankfest in der St. Matthias Kirche feiern, das die Konfirmanden mit vorbereiten. Geplant sind weiterhin ein Weihnachtskonzert am 8. Dezember mit anschließendem Basar im Gemeindehaus sowie Adventliche Viertelstunden in der Kirche.

„Wir haben ein Konzept für dieses Haus“, stellen Heide Mertens, Claudia Stock, Christian Bürger (alle vom Vorstand des Fördervereins) sowie Annette Alt, Vorsitzende des Presbyteriums, und Ortsvorsteherin Anja Haymann heraus. Das Gemeindehaus soll möglichst oft und von möglichst vielen Menschen genutzt werden. Daran arbeitet der Förderverein.

 „Wir brauchen diese Räumlichkeiten, auch um das Zusammenleben im Ort zu erhalten und zu fördern“, sagen die Mitstreiter. Seit dem Rückzug von Pfarrer Stückemann hat die Gemeinde keine eigene Pfarrstelle mehr. Im Eingangsbereich des Gemeindehauses ist eine Bücherecke aufgebaut worden, die funktioniert wie ein „Bücherschrank“. Zurzeit befindet sich in der oberen Etage eine Spielgruppe für Kinder, wo Eltern ihre Kleinen viermal in der Woche hinbringen können.

Der große Raum kann auch gemietet werden – das bringt Geld in die Kasse des Fördervereins. Ausgestattet ist er mit einer kompletten Küche und großzügigen Sanitäranlagen. „Wir haben den Raum schon häufiger zum Beispiel bei Taufen oder Beerdigungen für Kaffeetrinken vermietet“, sagt Heide Mertens.

Die große Vision des Fördervereins ist, im Viktor-Rabe-Haus eine Art Mehrgenerationenhaus zu etablieren: Junge und alte Menschen könnten hier betreut werden: Kleinkinder, Schulkinder und Senioren. Doch das, das wissen die Vereinsmitglieder, ist vorläufig noch ein Traum.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare