Stadt will jetzt handeln

Maskenpflicht wird auf dem Markt im Soester Süden nicht ernst genommen

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Diese Schilder stehen in der Innenstadt, im Soester Süden fehlen sie

Wen es freitagnachmittags an den Kaiser-Otto-Weg verschlägt, dem verschlägt es vielleicht die Sprache, den Atem aber weniger, denn auf dem kleinen Wochenmarkt neben dem Aldi kann man frei durchatmen. Augenscheinlich wird die Corona-Regelung hier nicht ganz so ernst genommen

Soest –  Im Gegensatz zum Wochenmarkt rund ums Rathaus, bei dem die Maskenpflicht deutlich auf Hinweisschildern verlautbart wird, findet man dort keine Schilder. Obendrein misst der Markt im Soester Süden nur einen Bruchteil der Größe des innerstädtischen. 

Dabei ist es keineswegs so, dass die paar Stände am Aldi der Stadt Soest durch die Maschen gerutscht wären, ergibt eine Anfrage bei der Verwaltung: „Entsprechende Schilder hat es gegebenen“, berichtet Brigitte Sliwa. Aber mittlerweile seien sie offenbar verschwunden. Die direkte Ansprache bei den Händlern, die hier überwiegend ein Klientel mit vergleichbarem Migrationshintergrund bedienen, sei durch Sprachbarrieren erschwert worden. Weshalb nun nach dem Hinweis unserer Zeitung neue Schilder angebracht werden – auf ihnen sollen Piktogramme statt Worte taten folgen lassen, denn die sind jenseits aller sprachlichen Barrieren verständlich. 

Über eine größere Fläche ließe sich der Markt leider nicht strecken, so Sliwa weiter. Dann würden die Stände die Einfahrten zu den nächsten Seitenstraßen blockieren. Permanent und überall die Einhaltung der Hygiene-Regelungen zu kontrollieren, sei zwar zu einem Vollzeitjob für das Ordnungsamt geworden, fährt Sliwa fort: „Aber dies halt eben auch im gesamten Stadtgebiet, und die Mitarbeiter können nicht überall gleichzeitig sein.“

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