Marienkrankenhaus baut Ärztehaus

Auf den beiden Freiflächen und mit dem Fachwerkhaus an der Lentzestraße Ecke Widumgasse (rot gerändert) möchte das Marienkrankenhaus ein Ärzte-, Wohn- und Geschäftshaus schaffen. Der Bauantrag ist bereits gestellt.

KREIS SOEST ▪ Das Marienkrankenhaus baut gegenüber dem Haupteingang an der Widumgasse Ecke Lentzestraße ein Ärzte-, Wohn- und Geschäftshaus für 1,6 Millionen Euro.

Das Eck-Ensemble hatte lange Zeit für Schlagzeilen gesorgt. Als hier ein privates Wohnhaus errichtet werden sollte, baggerten die Bauarbeiter dermaßen dicht und ungeschickt ans Nachbarhaus heran, dass es noch am selben Tag wegen akuter Einsturzgefahr evakuiert werden musste. Nach und nach hatte das Marienkrankenhaus die beiden Parzellen aufgekauft und auch das angrenzende Fachwerkhaus an der Lentzestraße.

„Jetzt ist alles zu einer Parzelle vereinigt worden“, sagte gestern Geschäftsführer Ferdinand Kauerz-von Lackum. Er steht gerade mit mehreren niedergelassenen Ärzten in Vertragsverhandlungen, die in den Neubau einziehen wollen. Je nach Größe der Praxis könnten drei oder vier Mediziner hier unterkommen – und eng mit dem Krankenhaus zusammenarbeiten.

„Wir sehen den Komplex nicht als Rendite-Objekt, sondern als Kooperations-Modell“, sagt Kauerz. Die Ärzte könnten die Infrastruktur der Klinik nutzen (Röntgen, Labor und andere Dienste).

Ein Detail ist noch offen: Die Architekten prüfen zur Zeit, ob das bestehende Fachwerkhaus an der Lentzestraße stehen bleibt und durchsaniert wird oder ob das Gebäude durch einen (Teil-)Neubau ersetzt wird.

Sobald die Arzt-Verträge unterschrieben sind, soll der erste Spatenstich erfolgen; bis Jahresende soll das Ärzte-, Wohn- und Geschäftshaus bezugsfertig sein. Der Bauantrag ist bereits gestellt worden.

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