Prozess vor dem Arnsberger Landgericht

Angriff an der Supermarkt-Kasse: Staatsanwalt fordert für Soester Unterbringung in Psychiatrie 

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Ein Soester, der bereits in der Psychiatrie untergebracht ist, soll dort weiterhin Hilfe bekommen. Das fordert die Anklage in einem Verfahren vo dem Arnsberger Landgericht.

Soest – Wenn es nach der Staatsanwaltschaft geht, wird der 36-jährige Soester, der sich derzeit vor dem Arnsberger Landgericht wegen einer vollendeten und einer versuchten Körperverletzung sowie einer räuberischen Erpressung verantworten muss, professionelle therapeutische Unterstützung in einer Psychiatrie bekommen statt einer Haftstrafe.

Bislang ist der Soester bereits vorläufig in einer Psychiatrie untergebracht. Die Vorwürfe resultieren aus zwei Vorfällen Ende vergangenen Jahres, als er Ende November in einer Schlange vor einer Supermarktkasse in Streit mit einem anderen Kunden geriet und diesen angriff und es später, am 13. Dezember, zu einer weiteren Attacke in der Wohnung des Beschuldigten kam. 

Nachdem in dieser Woche bereits der zweite Verhandlungstag anberaumt worden war, an dem unter anderem ein Gutachter aussagte, wird am 21. Mai mit einer Entscheidung der Großen Strafkammer gerechnet.

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