Viel Applaus für Ballettaufführung "Der Froschkönig"

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Große und kleine Elevinnen des Ballettstudios Soest standen am 1. Advent gemeinsam auf der Bühne. 

Soest – Was wäre die Adventszeit ohne Märchen? In eine zauberhafte Märchenwelt entführte das Soester Ballettstudio unter der Leitung von Steffi Feldmann gestern mehrere Hundert große und kleine Zuschauer in der zweimal ausverkauften Stadthalle – es gab gleich zwei Vorstellungen am Nachmittag, denn gut 200 Tänzerinnen und einige wenige Tänzer lernen bei Steffi Feldmann klassisches Ballett aber auch Street- Modern- und Jazztanz.

 Das Märchen „Der Froschkönig“ wurde tänzerisch mit klassischem Ballett erzählt – und läutete auf schöne Weise den Advent ein. Anmutig und elegant, in festliche Kostüme gekleidet, boten die Elevinnen die einstudierten Choreografien dar – viel Applaus gab es für die Darstellung der Spieluhr (Anna Gerbert/Mariella Keweloh). Die Herzen der Zuschauer flogen natürlich den kleinsten Tänzern zu: Die vier- bis fünfjährigen „Kleinen Frösche“ dürften vor ihrem Auftritt am Froschteich ziemlich aufgeregt gewesen sein. 

Die Prinzessin (Emma Fürstenberg/Christina Schmöle) verliert an ihrem Geburtstag die goldene Kugel im Teich – der Froschkönig (Sarah Mainusch/Isabel Schröer) bringt sie zurück, möchte dafür aber im Schloss wohnen. Das Werben des Frosches und seine Zurückweisung durch die Prinzessin wurde interessant durch eine Choreografie mit einem weißen Betttuch in Szene gesetzt – aus dem Nebel kam schließlich ein Prinz statt des Frosches auf die Bühne. 

Zu Ehren des Brautpaars wurde eine Hochzeitsszene in das Stück eingefügt, die durch verschiedene Tänze der Blumenmädchen der Hofgesellschaft und einen Galopp zum Ausdruck gebracht wurden. Für die vielen Eltern, Großeltern und Geschwister, die aus dem Publikum ihren Nachwuchs bewunderten, war die Aufführung ein Augen- und Ohrenschmaus. 

Denn die Musik aus Schwanensee und Coppélia, von Mozart und Vivaldi, unterstrich den Teil der klassisch-festlichen Aufführung. Nach der Pause ging es moderner zu: Die Bühne gehörte dann dem Stepp- und Streetdance, dem Hip-Hop und dem Jazzdance. Klar, dass dazu zeitgenössische Popmusik gegeben wurde. 

Die Stepptänze „Mas que nada“ und „Uptown funk“ hatte Bianka Sondermann mit den Fortgeschrittenen einstudiert. Der moderne Teil beinhaltete auch ein Modern Dance-Stück zum Thema „Mikado“. Entsprechend wurde hier mal strukturiert und mal nach freier Improvisation getanzt. Einige Kostüme wurden für diese Vorstellung von Maja Rotkovic-Feldmann und Gaby von Kanitz genäht. Zum großen Finale kamen alle noch einmal auf die Bühne und es gab es für alle großen und kleinen Tänzer frenetischen Applaus.

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