Lichtfest im Bergenthalpark

Soest - Alle zwei Jahre nur gibt es diesen Zauber, und entsprechend groß war der Andrang bei der Neuauflage des Lichtfests. Zum vierten Mal hatten die Veranstalter im Rahmen von „SoestArt“ eingeladen, und alle Besucher wurden am Sonntag im Bergenthalpark Zeugen eines märchenhaften Zaubers.

„Märchenhafter Zauber“ war denn auch der Abend überschrieben. Die Veranstalter hatten jedes Eckchen im Park liebevoll ausstaffiert mit Fröschen, Zwergen, Feen und vielen bunten Lichtern. Die tauchten alles in eine malerische Atmosphäre. Nach Einbruch der Dunkelheit entstanden ungewohnte Erlebniswelten:

Da wurden Häuserwände verwandelten sich in geheimnisvoll wabernden Meeren aus Licht, Schatten und Farben. Bäume und Sträucher wechselten die Gestalt je nach Blickwinkel. Nichts war, wie es im Hellen noch ausgesehen hatte. Dicht umlagert war die Aktionsbühne im Park: Hip-Hopper, tamilische Tanzgruppen, die Formation „Amaranth Tribal“, ein Bauchtanzstudio, Kindergarten-Gruppen traten auf – alle mit Kerzen, Lampions oder Effekt-Kostümierung, welche die die Auftritte im Dunkeln zu einem rasanten Leucht-Erlebnis machten.

,,Lichtfest 2016" im Bergenthalpark

Mit ausgefeilter Kostümierung heimsten die Schüler der Pauli-Hauptschule hier besonderen Applaus ein: Die Gruppe bestand aus Schülern einer internationalen Klasse. Sie hatte sich die fernöstlichen Rundtänze selber beigebracht, traten in schwarzen Kostümen mit aufgebrachten biegsamen Knicklichtern auf: Blinkende Lichtwellen im Rhythmus irgendwo zwischen Albanien und Turkmenistan. Das gefiel, und ohne Zugabe kamen die Schüler nicht von der Bühne.

Was stand noch auf dem Programm? Das Sinfonieorchester der Musikschule spielte Händels „Feuerwerksmusik“, Louisa Kimmel und Roland Danyi waren für den Ausklang nach dem offiziellen Teil in der Gastronomie gebucht. Bördekönigin und Jägerken hatten sich zum Besuch im Märchendorf angemeldet, und gleich zum Einstieg spielten die Börd’land Jazzer für die ersten Neugierigen auf.

Das Wetter zeigte sich gnädig: Es war zwar kühl, aber blieb erträglich. Der Regen wartete bis zum Programmende auf der Bühne.

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