Kress bestätigt: „Ich will immer noch bauen“

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Rainer Kress will trotz der Verzögerungen das Modehaus in der City bauen.

SOEST - Investor Rainer Kress hatte sich bislang noch nicht persönlich zur Zukunft seines Modehaus-Projektes in der Innenstadt geäußert, nachdem das Oberverwaltungsgericht Münster den dafür geltenden Bebauungsplan der Stadt für unwirksam erklärt hatte. Jetzt spricht er.

Am Dienstag bestätigte der Kaufmann, was zuvor schon Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer verkündet hatte: „Ja, ich will das Modehaus nach wie vor bauen“.

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Kress bat in einem persönlichen Gespräch mit unserer Redaktion um Verständnis dafür, dass er sich zu dem Urteil bis zum Eingang einer schriftlichen Begründung nicht weiter äußern wolle. Allerdings habe er eindeutig den Eindruck, dass es bei der richterlichen Entscheidung nicht um die Ablehnung des Bauprojektes selber gegangen sei, sondern um Mängel des Bebauungsplanes.

Keinen Hehl macht Kress daraus, dass ihn genau dieser Umstand verärgert – schließlich koste ihn jeder Tag, um den sich das Projekt verzögere, bares Geld.

Wie im Fall Kuchenmeister, wo der Bebauungsplan ebenfalls von den Münsteraner Richtern gekippt worden war, habe auch hier die Verwaltung offensichtlich keine juristisch einwandfreie Planung abgeliefert. Darauf aber habe er sich, so Kress, bei seiner Entscheidung für das Projekt aber verlassen.

Wie (und wann) es nun genau weitergehen soll, das hänge zwar von der genauen Urteilsbegründung ab, gänzlich untätig bleiben will Rainer Kress bis dahin aber nicht. Bereits am Donnerstag will er sich mit dem Bürgermeister zusammensetzen, um die aktuelle Lage zu diskutieren. Mit am Tisch sitzen wird dann auch Kress´ Anwalt. - kim

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