Krähen bekommen Ringe, um mehr über die Vögel in Soest zu erfahren

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Bevor sie durchstarten, sollen die jungen Krähen in Soest in diesem Jahr einen Ring bekommen.

Soest - Was hat die Stadt Soest schon alles unternommen, um der Krähenplage Herr zu werden. Wenig ist gelungen. Nun ein neuer Anlauf: Jungtiere sollen jetzt beringt werden, um mehr über sie zu erfahren.

Ein Biologe des Instituts für Vogelforschung in Wilhelmshaven will sich der Krähen in Soest nähern. Alle Jungtiere, die gerade in den mehr als 1500 Nestern der Stadt flügge werden oder schon geworden sind, sollen einen Ring erhalten.

Mit dieser Kennzeichnung wollen die Wissenschaftler mehr über das Zug- und Sammelverhalten der Krähen, ihre Ortstreue und sonstigen Gewohnheiten herausfinden.

Die Stadt Soest will die Experten unterstützen und am Donnerstag Einzelheiten zu dem Projekt vorstellen.

Zuletzt waren wieder an ausgewählten und besonders belasteten Standorten in Soest  - etwa an der Gesamtschule oder am Eiscafé Venezia  - Nester aus den Bäumen gepflückt worden. So sollen die Vögel von vornherein vom Brüten an diesen Punkten abgehalten werden und sich eine Niederkunft an anderer Stelle suchen.

Trotz aller Abwehrmaßnahmen der vergangenen Jahre: Abgesehen von punktuellen Entlastungen in sensiblen Bereichen ist es der Stadt bislang nicht gelungen, die Krähenplage einzudämmen. Im Gegenteil: Von Jahr zu Jahr sind immer mehr Nester und Brutpaare gezählt worden.

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