Kräfte im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit bündeln

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Sie unterzeichneten am Donnerstag die Vereinbarung (vorne von links): Oliver Schmale (Arbeitsagentur) Landrätin Eva Irrgang und Jutta Heinert (Stadt Warstein) sowie (stehend von links) Peter Wapelhorst (Stadt Soest), Manfred Strieth (Stadt Lippstadt) und Martin Steinmeier (Jobcenter AHA).

Kreis Soest - Um wirklich „keinen Jugendlichen zu verlieren“ auf dem Weg von der Schule ins Berufsleben, wie es Landrätin Eva Irrgang formulierte, wurde am Donnerstag eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die helfen soll, alle Kräfte zu bündeln, um so dieses Ziel erreichen zu können.

„Es wird schon viel getan von allen Beteiligten“, lobte Oliver Schmale, Chef der Soester Arbeitsagentur und einer der Unterzeichner, die Arbeit aller Beteiligten – aber durch eine mit der Vereinbarung beabsichtigte stärkere Vernetzung könne eben noch mehr getan werden, um Jugendlichen den entscheidenden Übergang von der Schule in eine Ausbildung so gut wie möglich zu erleichtern.

Wie wichtig das ist, verdeutlicht schon eine Zahl: Derzeit sind 864 Männer und Frauen im Kreis unter 25 Jahren ohne Job – bei ihnen ist die Gefahr besonders groß, frühzeitig den Anschluss zu verlieren und dauerhaft in die Arbeitslosigkeit zu rutschen.

Um das zu verhindern, haben jetzt der Kreis, die Städte Soest, Lippstadt und Warstein mit ihren jeweiligen Jugendämtern sowie die Arbeitsagentur und das Jobcenter die Vereinbarung unterzeichnet. „Ich bin sehr optimistisch, dass wir sie auch mit Leben erfüllen werden“, war Irrgang zuversichtlich.

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