„Zeit zum Nachdenken“ für Autofahrer

Klimaaktivisten demonstrieren in Soest - Verkehr staut sich am Heinsbergplatz

Mit Bannern machten die Aktivisten die Autofahrer in Soest auf die Klimakrise aufmerksam. Der Verkehr staute sich - wie beabsichtigt.
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Mit Bannern machten die Aktivisten die Autofahrer in Soest auf die Klimakrise aufmerksam. Der Verkehr staute sich - wie beabsichtigt.

Immer wieder für einige Minuten haben am Samstag Klimaaktivisten von Extinction Rebellion den Verkehr am Soester Heinsbergplatz blockiert. Ziel der angemeldeten Protestaktion: Die Autofahrer zum Nachdenken über ihren Anteil am Klimawandel anregen.

„Wir geben den Autofahrer jetzt drei Minuten Zeit zum Nachdenken“ – so lautete die Devise der sechs Aktivisten der Soester Ortsgruppe von Extinction Rebellion, die am Samstagmittag immer wieder für einige Minuten den Verkehr an der Kreuzung am Heinsbergplatz blockierten, um mit Bannern mit Parolen wie „Systemwandel statt Klimawandel“ aufmerksam zu machen auf die Klimakrise und den Anteil des Straßenverkehr daran.

Wildes Hupen und Geschimpfe seitens der wartenden Fahrer blieben aus, aber schließlich war die Aktion auch angemeldet und wurde von vier Einsatzkräften der Polizei begleitet. „Aber Sie könnten den anderen Fahrern vielleicht sagen, beim Warten den Motor auszuschalten“, erhielten sie von einer Fahrerin sogar noch Tipps.

Jede Sperrung dauerte nur zwei bis drei Minuten. Das reichte aber aus, damit der Verkehr sich ordentlich in Richtung Jakobitor und Bahnhof staute.

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