Klima-Netz Soest lädt Bürger erneut ein

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Erste konkrete Ideen für einen besseren Klimaschutz sammelte das Klima-Netz.

Soest – Der erste Aufschlag eher mau, der zweite mit viel Entgegenkommen: Gut 20 Bürger nutzten am Donnerstag die Chance, nach der Auftaktveranstaltung des „Klima-Netz Soest“ Anfang Juli den Ball beim „Klimaschutz“ wieder aufzunehmen.

Am Anfang und am Ende standen Einladungen an alle Bürger, beim Netzwerk unter der Flagge der Stadtverwaltung mitzumachen. „Unsere Türen stehen offen“, meinte Uwe Dwornik als Klimaschutzbeauftragter der Stadt. Und das auch für diejenigen, die bisher nicht mit der Verwaltung gemeinsam arbeiten wollten, „was natürlich völlig legitim ist“. Matthias Abel als Technischer Beigeordneter stellte klar: „Wir wollen den Bereich Klima personell verstärken.“

Kernidee des Klima-Netzes ist eine Beteiligung der Bürger, die Vorschläge entwickeln und diese gemeinsam mit der Verwaltung in die Umsetzung bringen. Nach langen Diskussionen gelang dieser Ansatz tatsächlich. Es bildeten sich Untergruppen für die Bereiche „Verkehrswende“, „Hausbau“ oder „Private Haushalte“. Zuvor hatte Uwe Dwornik einen Einblick in die Ideen der Stadtverwaltung gegeben: „Wir diskutieren, ob wir als Ziel ausgeben wollen, die Stadt bis 2030 CO2-neutral zu bekommen.“ Das sei aber nur möglich, wenn dieses Ziel mit Maßnahmen unterfüttert werden könne. Und dazu brauche es Bürger-Mitarbeit im KlimaNetz genauso wie die Ideen des Soester Klima-Bündnisses, das gerade angekündigt habe, mindestens 3000 Postkarten ins Rathaus zu bringen mit Vorschlägen zum Klimaschutz. „Unsere Absichten sind gut. Wir sind an Ergebnissen interessiert“, schloss Abel die Veranstaltung nach eineinhalb Stunden.

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