Keine Lösung für die Saatkrähenproblematik

SOEST ▪ Es gibt kein Patentmittel, um die Saatkrähenkolonien in Soest loszuwerden. Aber die Stadt wird mit ihren Vergrämungsaktionen auch in diesem Jahr weitermachen. Das ist eine Quintessenz der Sitzung des Umweltausschusses heute Abend, der Dr. Henning Vierhaus von der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU) zum Vortrag über die Saatkrähenproblematik eingeladen hatten.

Vierhaus erläuterte, dass die Börde als Lebensraum und Soest mit den vielen alten Bäumen als Brutrevier besonders attraktiv für die geschützten Vögel seien. Und alle Übersiedlungsversuche aufs Land seien so lange zum Scheitern verurteilt, wie die Vögel dort systematisch vertrieben würden.

Die Politiker betonten, dass sie die Bedürfnisse der Bevölkerung genauso im Auge hätten wie die Belange des Vogelschutzes. Für viele Menschen seien Brutkolonien über ihren Köpfen unerträglich. Man strebe ein harmonisches Miteinader von Menschen und Saatkrähen in der Stadt an, das aber nur mit deutlich weniger Brutpaaren möglich sei.

Das Ordnungsamt will im Frühjahr eine neue Vergämungsaktion starten.

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