Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Pferdemarkt hat für Mann (24) aus Niederense dieses teure Nachspiel

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Soest/Ense - Ein teures Nachspiel vor Gericht hatte der Pferdemarkt 2018 jetzt für einen 24-Jährigen aus Niederense: 600 Euro muss der Mann zahlen, damit das Verfahren gegen ihn eingestellt wird.

An den Straftatbestand „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“, dessen er angeklagt war, konnte sich der junge Mann beim besten Willen nicht erinnern. Aber vorsichtshalber entschuldigte er sich offiziell bei dem Polizeioberkommissar, der ihn vor Gericht gebracht hatte. „Falls ich das getan haben soll, tut es mir leid“, sagte er.

Die Erinnerungslücke ist nicht verwunderlich, hatte der Niederenser sich doch am Pferdemarkt-Donnerstag schon morgens mit den Kollegen getroffen und stramm durchgetrunken.

Abends war ihm dann nach Quasseln zumute. Als er zwei Polizisten bei einem Einsatz eintraf, mischte er sich sofort ein, schwang große Reden und gab auch keine Ruhe, als ihn ein Beamter eindringlich abwies. Im Gegenteil: Er schlug dem Beamten auf den Arm.

Mit Mühe und Not wurde er in Polizeigewahrsam gebracht und wusste sogar am nächsten Morgen noch gar nicht richtig, wo er eigentlich war.

Das war der Pferdemarkt 2018

Die Bilder: Pferdemarkt 2018 in Soest

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