„Juli“ kam zwar nicht, kassiert aber 41 250 Euro

„Juli“-Sängerin Eva Briegel hat gut lachen. Auch ohne ihren Auftritt in Soest bekommt ihre Band ein dickes Honorar. ▪

SOEST ▪ Die Stadthalle muss der Pop-Band „Juli“ mehr als 41 000 Euro Honorar zahlen, obwohl die gar nicht in Soest gespielt hat.

„Danke, das ist phantastisch!“ Genau das hatte die Stadthalle der Konzertagentur geantwortet, die im Auftrag der Soester ein Konzert mit der deutschen Band „Juli“ klargemacht hatte. Die Gießener Gruppe sollte der Top-Act bei der Fete von Actebis im Januar 2011 sein.

Die Agentur konnte den Abend mit „Juli“ arrangieren und schickte – ebenfalls per E-Mail – die frohe Kunde nach Soest: Man könne „Juli“ zum vereinbarten Termin „verbindlich anbieten“. Als die Soester Stadthalle ihren phantastischen Dank zurückmailte, war der Vertrag geschlossen.

Das hat die 2. Zivilkammer Arnsberg jetzt geurteilt. Auch wenn die Firma Actebis „Juli“ später „gecancelt“ und sich für die „Sportfreunde Stiller“ entschieden habe, sei unwesentlich für das zustande gekommene Geschäft. ▪ hs

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare