Jetzt geht´s los: Spatenstich für neue Flüchtlingsunterkunft in Soest

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Zum symbolischen Spaten griffen (von links) Dieter Zakowski, dessen Planungsbüro das Projekt betreut, Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer und Regierungspräsident Hans-Josef Vogel sowie Norbert Stahl von der Eigentümerin, der bundeseigenen BIMA.

Soest -  Dass das Projekt weit über die Stadtgrenzen hinaus von großer Bedeutung ist, verdeutlichte beim symbolischen ersten Spatenstich für die neue Flüchtlingsunterkunft am Hiddingser Weg am Mittwochmittag schon ein Blick auf die Anwesenden: Aus Arnsberg war der neue Regierungspräsident Hans-Josef Vogel für die Bezirksregierung gekommen – sein Antrittsbesuch in Soest in dieser neuen Funktion.

„Wir erreichen mit der Sanierung dieser ehemaligen Kasernenblöcke gleich mehrere Ziele“, freute sich Vogel. Die neue „Zentrale Unterkunftseinrichtung“ (ZUE) des Landes werde dazu beitragen, bei möglichen neuen Krisen weit besser vorbereitet zu sein als 2015; Soest werde in die Lage versetzt, einen „städtebaulichen Schandfleck“ aufzuwerten, was ohne die 23 Millionen von Bund und Land unmöglich gewesen wäre; und langfristig würden dringend benötigte neue Wohnungen entstehen.

Das alles wusste auch Eckhard Ruthemeyer zu schätzen. Er stellte darüber hinaus vor allem die große gemeinsame Basis von überörtlichen Ebenen sowie lokalen Unterstützern des ambitionierten Projekts in den Mittelpunkt seiner Dankesworte. Darin schloss er unter anderem die mit den Planungen befassten Mitarbeiter bei der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) ein, aber auch Vertreter der Stadtteilkonferenz Soester Süden und des Rates.

„Sie alle haben einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass wir hier vorankommen und aus dem so lange brach liegenden Kasernengelände endlich etwas Gutes für die Stadt werden kann“, so Ruthemeyer.

Bekanntlich hatte das Land bereits Ende 2015 auf dem Areal eine große Unterkunft für damals bis zu 800 Menschen errichtet – dazu waren einige große Leichtbauhallen aufgestellt worden. Die waren Ende vergangenen Jahres abgebaut und die Einrichtung geschlossen worden.

Die neue ZUE soll bis spätestens Ende nächsten Jahres für bis zu 500 Personen bezugsfertig sein und später über „Reservekapazitäten“ für weitere 1 000 Personen verfügen. Die Ausführung der Arbeiten liegt in den Händen der städtischen Tochter ZGW.

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