Neue Idee

Aus der Jakobistraße könnte Fahrradstraße werden

Wenn der mittige Radweg abgeschafft werden muss, könnte die Jakobistraße zur Fahrradstraße werden. - Niggemeier

Soest -  Wenn der Radweg in der Mitte der Jakobi- und Nöttenstraße nicht bleiben kann, weil das Bundesverkehrsministerium das nicht will, was kann die Stadt dann tun, um Radfahrern an diesem neuralgischen Punkt im Soester Straßenverkehr ein größtmögliches Maß an Sicherheit zu bieten? Beim Land hat man dazu eine Idee.

Statt des mittig angelegten Radstreifens, so empfiehlt es Düsseldorf in einer Reaktion auf die Weisung aus Berlin, könnten die Soester aus den beiden wichtigen Ein- und Ausfallstraßen in die Altstadt ja eine Fahrradstraße machen. Wirklich neu ist diese Idee für die Soester allerdings Verwaltung nicht. 

„Wir hatten damals schon über eine Fahrradstraße nachgedacht, bevor wir in die Gespräche mit dem Landesministerium gegangen sind“, erklärte am Freitag auf Anfrage Axel Beyer, in der Abteilung Stadtverwaltung der Fachmann für Verkehr.

Verworfen worden sei diese Option aber schließlich,

Ein Kommentar zu dem Thema von Achim Kienbaum!

so Beyer, weil das Problem, dass Radfahrer in der sehr engen Straße durch plötzlich geöffnete Türen von parkenden Autos gefährdet würden, nicht wirklich gelöst werde. 

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„Menschen sind durch das Rechtsfahrgebot so geprägt, dass viele Radfahrer wohl auch in so einer Straße, in der sie dann eigentlich Vorrang hätten, am Rande fahren würden – und damit in gefährlicher Nähe zu den parkenden Autos“.

Da Beyer bis Freitag noch keine offizielle Bestätigung der Entscheidung aus dem Dobrindt-Ministerium vorlag, wollte er sich nicht konkret zum weiteren Vorgehen äußern. Er wolle zunächst einmal das offizielle Schreiben und die Begründung für den negativen Bescheid aus Berlin abwarten. Wahrscheinlich aber, so Beyer, werde die Umwidmung von Jakobi- und Nöttenstraße in Fahrradstraßen nun wieder ein Thema werden.

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