Gute Nachrichten für Soester Massong-Standort?

+
Die Spedition Massong am Overweg befindet sich in einem Insolvenzverfahren.

Soest - Der Soester Standort der insolventen Spedition Massong wird allem Anschein weiterbetrieben. Am Overweg sind 76 Mitarbeiter stationiert. 

Die Logistikbranche ist ein Haifischbecken: Der Kostendruck ist so enorm, besonders durch Billiganbieter aus dem osteuropäischen Raum, dass es heimischen Speditionen immer schwerer fällt, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. Das muss derzeit auch die Paderborner Spedition Massong erfahren: Gegen das Unternehmen, das auch einen Standort im Südosten von Soest am Overweg betreibt, wurde bereits Ende September ein Insolvenzverfahren eröffnet. 

Natürlich ist die Sorge groß, dass es für das Unternehmen, und damit die Arbeitsplätze an den verschiedenen Standorten, keine Zukunft geben könnte. Rechtsanwalt Dr. Michael Bien, der in diesem Verfahren als Insolvenzverwalter eingesetzt wurde, sieht dafür aber keinen aktuellen Anlass: „Seit der Antragstellung konnte der Betrieb der Schuldnerin stabilisiert werden“, erklärte er auf Anfrage.

Derzeit, so der erfahrene Anwalt aus Hamm, werde ein umfassendes Sanierungskonzept für das Logistikunternehmen erarbeitet. In dessen Rahmen solle nicht nur das Unternehmen als solches, sondern auch der Standort Soest, weiterbetrieben werden. 

Das werden die insgesamt 76 Mitarbeiter, die am Overweg für Massong arbeiten, gerne hören – obwohl ihre Sorgen wohl erst dann endgültig zerstreut sein werden, wenn das fertige Sanierungskonzept auch vorliegen wird. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare