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„Ihr scheiß Bullen“: 19-Jähriger greift in Soest Polizisten an

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Von: Matthias Staege

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Ein Mann wird mit Handschellen von der Polizei gefesselt.
Der Jugendliche wurde in Handschellen (Symbolbild) gelegt. © Uli Deck / dpa

Erst ging es nur um Ruhestörung und Randale, dann wurde ein junger Mann aus Soest erst so richtig aggressiv. Die Polizei musste ihm schließlich Handschellen anlegen, wobei er sich nach Leibeskräften wehrte.

Soest – Die Polizei im Kreis Soest berichtet am Montag von einem besonders aggressiven Jugendlichen, mit dem sich die Polizei beschäftigen musste. Am Ende halfen nur noch Körpereinsatz und Handschellen.

Am Samstag, 29 Januar, riefen nach Angaben im Polizeibericht Anwohner des Meister-Eckhart-Wegs um 3.29 Uhr die Polizei. Im Bereich des Wendehammers würden mehrere Jugendliche randalieren und Glasflaschen um sich werfen. Die eintreffenden Beamten konnten auch sofort mehrere Personen vor Ort feststellen.

Polizei bändigt aggressiven 19-Jährigen in Soest: Randalierer und Ruhestörer

Die meisten der Ruhestörer und Randalierer flüchteten allerdings, als sie die Polizisten sahen, sofort durch einen Fußweg. Zwei Personen rangelten unverdrossen weiter miteinander. Als auch sie dann die Polizisten bemerkten, floh einer der beiden. Der andere, ein 19-Jähriger Soester, wollte einfach an den Beamten vorbeigehen.

Als diese ihn aufforderten, stehen zu bleiben, reagierte er verbal sehr aggressiv. „Ihr scheiß Bullen“ sei laut Polizei auch im weiteren Verlauf wohl ein Lieblingssatz des jungen Mannes gewesen. „Er weigerte sich, kontrolliert zu werden. Darum mussten die Beamten ihm Handschellen anlegen. Dagegen wehrte er sich nach Leibeskräften. Im Polizeigewahrsam wurde es nicht besser. Der Jugendliche wehrte sich und beleidigte alle Anwesenden“, heißt es im Polizeibericht zum weiteren Geschehen.

Polizei bändigt aggressiven 19-Jährigen in Soest: Arzt nimmt Blutprobe ab

Ein Arzt bescheinigte schließlich seine Gewahrsamsfähigkeit und nahm ihm eine Blutprobe ab. Er verbrachte den Rest der Nacht zur Ausnüchterung und zur Verhinderung weiterer Straftaten im Polizeigewahrsam. „Er wird sich später vor Gericht verantworten müssen“, heißt es abschließend von der Polizei.

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