Ein Ballönchen für kreative junge Artisten im Circus Balloni

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Für das Ballönchen und das Publikum gingen die jungen Artisten auch in die Luft.

Soest – Über viele bunte, abwechslungsreiche und vor allem kreative Vorführungen konnte sich am Samstag das Publikum im Circuszentrum Balloni freuen. Anlass war der Ideenwettbewerb ums „Ballönchen“, der dort schon zum siebten Mal stattfand. 

Dafür teilten sich die Kinder aus der Montags- und der Dienstagsgruppe in Gruppen auf und entwickelten ihre Aufritte komplett selbst: von den Kostümen und einem eigenen Thema bis hin zur fertigen Bühnenchoreografie. Kreativität und Einfallsreichtum standen dabei im Mittelpunkt, nicht das Gewinnen. 

„Die Idee ist schon vor vierzehn Jahren entstanden. Wir wollten, dass die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Sie sollen zusammenarbeiten, und das hat bisher auch immer super geklappt“, erklärte Elke Schmücker, Leiterin des Circuszentrums. 

Kreativ waren die Gruppen nun wirklich. Das galt für eine Tierdressur, bei der der Elefant auf dem Einrad fuhr und dabei Seilchen sprang, ebenso wie für die Ninjas, die verschiedene Kunststücke vorführten oder auch ein Restaurantbesuch, bei dem sich der Kellner so tollpatschig anstellte, dass seine Gäste vergrault wurden. Die Jugendgruppe nahm dieses Jahr bewusst nicht am Wettkampf teil, stand aber dennoch auf der Bühne, übernahm die Moderation und führte die Zuschauer durch die Vorführung.

Die einzelnen Auftritte wurden von einer dreiköpfigen Jury bewertet: Yvonne Notzen, früher Trainerin im Circuszentrum; Max Sauer, Vorsitzender des Circus Picolino und Suvan Schlund, der als Clown verkleidet Kindern in Krankenhäusern und Kliniken Besuche abstattet. 

Bewertet wurden die Gruppen unter anderem für ihre Technik und die jeweilige Choreografie. „Es ist schwierig, die Leistung so sachlich zu bewerten, die Auftritte sind sehr individuell. Eigentlich müsste es noch Punkte für den Gesamteindruck geben“, erklärte Schlund. 

Die Jury entschied sich schließlich doch: Für die Mädchen der Montagsgruppe, die als Elfen Akrobatik in einem hängenden Netz vorführten, und die „Kängurus“ der Dienstagsgruppe, die ihr artistisches Geschick beim Seilchenspringen unter Beweis stellten. 

Ein drittes Ballönchen gab es vom Publikum für die Artistengruppe, die als Aliens und Astronauten verkleidet auf Laufkugeln performten. 

Leer ging aber am Ende des Wettbewerbs niemand nach Hause: Jedes Kind, das mitgemacht hatte, bekam eine Medaille.

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