Anträge sind da

Bis zu 5.000 Euro: Stadt Soest zahlt Soforthilfe für Flutopfer aus

Hochwasser Unwetter Soest Hattrop
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Im Soester Ortsteil Hattrop stand das Wasser kniehoch.

Im Vergleich zu den Katastrophengebieten an Erft und Ahr ist die Stadt Soest mehr als glimpflich durch die beiden Starkregen-Tage am 14. und 15. Juli gekommen. Dennoch gab es auch hier teilweise teure Schäden an Gebäuden. Betroffenen zahlt die Stadt jetzt Soforthilfen aus Landesmitteln aus.

Soest - Das Land Nordrhein-Westfalen gewährt Opfern der Unwetterkatastrophe vom 14. und 15. Juli eine Soforthilfe von bis zu 3.500 Euro pro betroffenem Haushalt. Für Unternehmen, Gewerbetreibende und freiberuflich sowie selbstständig Tätige beträgt die Soforthilfe 5.000 Euro.

Die Stadt Soest nimmt ab Montag, 26. Juli, Anträge auf diese „Starthilfe“ entgegen und zahlt die Soforthilfe nach Prüfung und Genehmigung an die Antragstellenden aus. Im Stadtgebiet Soest richtet sich dieses Angebot nach dem Kenntnisstand der Stadtverwaltung ausschließlich an die vom Hochwasser im Ortsteil Hattrop Betroffenen.

Die Soforthilfe wird in den Richtlinien des Landes NRW an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Dies sind:

  • Antragstellende Personen oder Betriebe müssen glaubhaft nachweisen, dass sie ihren Hauptwohnsitz bzw. ihre Betriebsstätte in betroffenen Regionen haben und durch die Unwetterkatastrophe am 14./15. Juli 2021 Schäden erlitten haben.
  • Der entstandene Schaden muss nach eigener Einschätzung mindestens 5.000 Euro betragen und wird nach Einschätzung der Antragstellenden nicht durch Versicherungsleistungen ersetzt werden.
  • Die einmalig gewährte Soforthilfe für Privathaushalte beträgt 1.500 Euro pro Haushalt bzw. die erste Person im Haushalt sowie für jede weitere Person zusätzlich 500 Euro, maximal 3.500 Euro je Haushalt.
  • Die Soforthilfe für Wirtschaftsbetriebe beträgt pauschalt 5.000 Euro pro Betriebsstätte. Sie dient der Abmilderung von finanziellen Belastungen für Räumung, Reinigung, kurzfristigem Wiederaufbau und Wiederanlaufausgaben.
  • Die Soforthilfe gilt mit Auszahlung als zweckentsprechend verwendet, es ist also kein gesonderter Verwendungsnachweis nötig.

Die Antragsformulare sind auf zwei Wegen bei der Stadt Soest zu bekommen: Online ab sofort auf der städtischen Website und In Papierform ab Montag, 26. Juli, am Counter im Foyer des Rathauses I, Am Vreithof 8.

Ausgefüllte und unterschriebene Anträge nimmt die Beauftragte für Aktive Bürgerbeteiligung, Brigitte Sliwa, im Rathaus I, Raum 2.09, ab Montag 26. Juli 2021, entgegen.

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