Ihr Herz schlägt für den Sport, die SPD und Soest: Bärbel Dittrich will Bürgermeisterin werden 

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Sie will die nächste Bürgermeisterin von Soest werden: Bärbel Dittrich geht als Kandidatin der SPD ins Rennen.

Soest - Sie ist 59 Jahre alt, lebt und arbeitet in Wickede, kennt die Kreisstadt aber unter anderem als Vorsitzende des Kreissportbundes und Kreistagsmitglied. Jetzt will Bärbel Dittrich sie noch viel besser kennenlernen: Die SPD schickt sie als Bürgermeisterkandidation ins Rennen. 

Ob nun Titelverteidiger und CDU-Kandidat Eckhard Ruthemeyer oder seine Kontrahentin von der SPD die Wahl im kommenden September die Nase vorn haben wird, ändern wird sich nichts – was die Leidenschaft für den Lieblingsverein betrifft: Sowohl Ruthemeyers Herz als auch das von Bärbel Dittrich schlagen für den BVB. Ansonsten aber will die SPD-Kandidatin, die am Donnerstagabend von der Mitgliederversammlung der Soester SPD einstimmig nominiert wurde, eine ganze Menge anders als der Amtsinhaber machen – falls sie denn gewinnt. 

Unter dem Motto „Auf die Plätze. Fertig. Soest“ nennt die erfahrene Sportfunktionärin und gelernte Lehrerin, die gemeinsam mit ihrem Mann ein eigenes Unternehmen mit Standorten n Wickede und Berlin führt,  die Themen bezahlbarer Wohnraum, Klimaschutz und Bildung als Schwerpunkte. So reizvoll die Stadt sei, so viel Luft nach oben sehe sie da noch in Soest, erklärte sie bei ihrer offiziellen Vorstellung am Freitagnachmittag.

Als Ziele, um möglichst weit voranzukommen in diesen Themenfeldern, nannte sie unter anderem eine Quote für günstige Mietwohnungen im Stadtgebiet, eine autofreie Innenstadt, die Versorgung möglichst aller Schüler mit Tablets und ein „Gesundheitsprogramm für Kinder“. 

Die 59-Jährige freute sich über das große Vertrauen des SPD-Ortsverbandes und versprach, in den kommenden Monaten einen innovativen Wahlkampf zu führen, der unter anderem auch eine „Bürgerplattform“ im Internet umfassen werde. 

Bärbel Dittrich trat 2004 in die SPD ein und gehört seit 2014 dem Kreistag an, wo sie unter anderem Vorsitzende des Gesundheitsausschusses ist.

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