Gräftetrödel: Diese beiden Trödel-Queens sind seit 20 Jahren dabei

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Mutter und Tochter: Christel Peters und Karin Ziese sind seit 20 Jahren als die "Trödel-Queens" beim Gräftetrödel mit dabei. 

Soest – Christel Peters und Karin Ziese sind „Frauen der ersten Stunde“. Als vor 20 Jahren der Gräften-Trödel seine Premiere feierte, waren Mutter und Tochter schon mit dabei. Und sind seit zwei Jahrzehnten dem Kult-Trödelmarkt treu geblieben.

Soest – Christel Peters und Karin Ziese sind „Frauen der ersten Stunde“. Als vor 20 Jahren der Gräften-Trödel seine Premiere feierte, waren Mutter und Tochter schon mit dabei. Und sind seit zwei Jahrzehnten dem Kult-Trödelmarkt treu geblieben. Zweimal im Jahr – im Juni und im August – bauen die Händler ihre Stände in den Gräften auf.

 Für Christel Peters und Karin Ziese ist es bis heute ein Muss, dabei zu sein. Weil der Trödel in diesem Jahr 20. Geburtstag feiert, haben sich die beiden eigens ein T-Shirt bedrucken lassen: „Die Trödel-Queens – 20 Jahre Gräftentrödel Soest“ steht dort geschrieben. „Es ist ein besonderer Flair hier auf dem Gräftentrödel, alle sind gut gelaunt, es macht einfach Spaß, mit dabei zu sein. Hier zu verkaufen ist so etwas wie unser Hobba“, schwärmt Christel Peters, die beim Auf- und Abbau und Transport Unterstützung von ihrem Ehemann erhält. 

Gräftetrödel in Soest

Seit 20 Jahren stehen die „Trödel-Queens“ auf dem selben Platz, ihrem Lieblingsplatz im Schatten des Osthofentors. „Ich lege extra meinen Urlaub so, dass es passt, am Trödel teilzunehmen. Für mich ist der Trödel Spaß und Erholung pur, normalerweise muss ich sonntags arbeiten“, erzählt Karin Ziese. Im Frühjahr steht Christel Peters fünf Stunden in der Schlange vor dem Kulturhaus „Alter Schlachthof“, um wieder ihren Lieblingsplatz zu ergattern. Natürlich haben Mutter und Tochter auch „Stammkunden“, die jedes Mal bei ihnen vorbeischauen. „Die wissen, wo wir zu finden sind. Manche kommen, um nur mal hallo zu sagen“, sagt Karin Ziese.

 Andere bringen etwas zu trinken und halten einen Plausch. Man kennt sich eben nach 20 Jahren. Im Angebot haben die „Trödel-Queens“ alles, was der Flohmarkt-Fan begehrt: Spiele, Gläser, Vasen, Kinderfahrzeuge, Gartenstühle... „Reich werden wir hier nicht, aber dafür sind wir ja auch nicht hier“, sagt Christel Peters mit einem Schmunzeln. Ihren Trödel bekommen sie von Nachbarn und Verwandten geschenkt. Was sie nicht verkaufen, wandert in die Gartenlaube – und wartet dort auf den nächsten Gräftentrödel.

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