Modernisierung von Sekundarschule geht in fünfte Runde

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Jörg Fitzian, Michael Lauter, Paul Westholt (ZGW), Hausmeister Elvir Puskarevic und Tobias Trompeter (von links) freuen sich darüber, dass die Modernisierungsarbeiten voll im Zeitplan liegen.

Soest – Von außen ist keine Veränderung zu sehen, da präsentiert sich das Gebäude am Müllingser Weg, in dem seit Jahrzehnten die Paulihauptschule untergebracht war (und noch ist) mit dem milden Charme eines funktionalen Altbaus. Hinter der Fassade ist aber in den vergangenen Wochen intensiv an den inneren Qualitäten gearbeitet worden – und das hat unmittelbar mit dem Einzug der Sekundarschule zu tun. 

In vier Bauabschnitten ist die bereits jenseits des Ringes auf den Stand der Technik gebracht worden, der fünfte Bauabschnitt gilt jetzt dem zweiten Standort der Schule, in dem die Paulihauptschule bekanntlich mit dem Ende des kommenden Schuljahres endgültig auslaufen wird. Bis dahin belegen insgesamt vier Klassen noch Räume im Erdgeschoss, während in der Etage über ihnen schon seit den Osterferien Handwerker aktiv sind. 

Dort entstehen, ganz nach dem Vorbild des auf der anderen Straßenseite bereits realisierten Raumkonzeptes, vier Klassenräume mit dazugehörigen Lernstudios, die bereits zu Beginn des neuen Schuljahres bezugsfertig sein werden. Vier neue Lernbüros und ein Informatikraum werden erst etwas später bezogen werden können, aller Voraussicht nach wohl mit dem Ende der kommenden Herbstferien.

Die Handwerker sind bereits seit den Osterferien im oberen Stockwerk aktiv.

 

„Der Zeitplan war von Anfang an ambitioniert“, räumen Tobias Tropmeter, Chef der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) der Stadt, und Sekundarschul-Leiter Jörg Fitzian ein. Dennoch sind die Arbeiten planmäßig soweit fortgeschritten, dass beide sicher sind, am ersten Schultag die Fünftklässler dort nicht nur begrüßen, sondern auch unterrichten zu können. Die Liste der qualitativen Verbesserungen hinter der betagten Gebäudefassade ist lang und reicht von optischen Veränderungen wie der Einführung eines Farbkonzeptes über umfangreiche Optimierungen von Energiefressern bis zu einem deutlich wirksameren Brandschutz.

Anspruchsvoll ist das Modernisierungsprojekt, das Projektleiter Michael Lauter und sein Team voraussichtlich für etwas weniger als die eigentlich veranschlagten 680 000 Euro umsetzen werden, alleine schon wegen der relativ großen Fläche, die neu gestaltet werden musste – im Vergleich zu den vorherigen Bauabschnitten am Troyesweg. 

Nicht leichter gemacht wird es dadurch, dass ein „hoher Abstimmungsbedarf“ auf der Baustelle besteht, weil es dank der mehr als guten Auftragslage in der Branche ausgesprochen schwierig ist, die nötigen Handwerker zu bekommen.

Diese Arbeiten werden ausgeführt

Der 5. Bauabschnitt im Zuge der Einrichtung der Sekundarschule beinhaltet unter anderem die Umsetzung eines Raumkonzeptes mit Klassenräumen und dazugehörenden Lernstudios, die durch eine Glasscheibe abgetrennt sind. Installiert werden moderne Lehrmedien und die dafür nötige EDV-Vernetzung. Viel getan wird auch in Sachen Energie und Klima, was sich in niedrigeren Bewirtschaftungskosten niederschlagen wird. So wird unter anderem energiesparende Beleuchtung eingebaut und die Heizung erneuert. Neu sind auch schallabsorbierende Decken.

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