80 000 Euro für die Kirchenrestaurierung

Der Vorstand des Freundeskreises der Andreaskirche ist stolz auf seine Investition.

OSTÖNNEN - Ganz tief in die Kasse gegriffen hat der Freundeskreis der St. Andreaskirche Ostönnen: Mit 80000 Euro unterstützten die eifrigen Förderer dieses Gotteshauses die umfangreiche Restaurierung des Gebäudeinneren.

Bei der Jahreshauptversammlung des Freundeskreises zeigten sich die Mitglieder nicht nur begeistert von der wiederhergestellten Strahlkraft der uralten Fresken, sondern auch vom neuen Lichtkonzept.

Die größte Ausgabe in der zwanzigjährigen Geschichte des Freundeskreises sei gut angelegt, stimmte die Versammlung dem Vorsitzenden Dr. Helmut Reineke zu. Schon am Tag des offenen Denkmals im vergangenen September waren 160 Personen auf die Gerüste geklettert, um sich von Fachleuten den kulturellen Wert der Kirchenmalerei erläutern zu lassen.

Gewürdigt wurde von den Förderern auch die gute Zusammenarbeit zwischen Presbyterium und Freundeskreisvorstand bei dem Projekt. Letztmalig war das Innere der Ostönner Kirche in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts restauriert worden.

Die Dokumentation, die damals erstellt worden war, erwies sich als wertvolle Hilfe bei den aktuellen Arbeiten. Deshalb wird auch von der jetzigen Restaurierung eine Dokumentation erstellt. Für den 140 Mitglieder zählenden Freundeskreis heißt es nun, weiter um Unterstützung zu werben für das romanische Gotteshaus.

Denn nach der Restaurierung ist vor der Renovierung. In den nächsten Jahren müssen das Hauptdach und das südliche Seitendach der Kirche erneuert werden. Das Dach des Turmes und weitere Dächer wurden bereits neu erstellt. Mehr Konzerte in der Kirche Der Freundeskreis der Kirche wird sich in diesem Jahr gemeinsam mit den Kindergarten-Förderern wieder an der Organisation des Himmelfahrtsgottesdienstes beteiligen.

Die Veranstaltung findet an der Sieveringer Schützenhalle statt. Die evangelischen Christen des Enser Ortsteils gehören zur Kirchengemeinde Ostönnen. Im vergangenen Jahr fanden wegen der Restaurierung nur wenige Konzerte in der Kirche statt. Das soll sich alsbald wieder ändern: In diesem Jahr wurde wieder ein umfangreiches Programm erstellt, wobei auch die Orgel erklingt – sie ist die älteste noch bespielbare Kirchenorgel der Welt.

 Regelmäßig stattfinden können auch die Kirchenführungen an jedem zweiten Samstag im Monat von 15 bis 16 Uhr. Pfarrer Volker Kluft verkündete bei der Versammlung, dass Pilger, die auf der historischen Jakobus-Route an der Ostönner Kirche vorbei kommen, nun auch darüber ein Dokument erhalten können. Der Pilgerstempel wartet am Kirchplatz bei Ulf Starosta auf die Wanderer. - aro

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