Technischer Defekt oder fahrlässige Brandstiftung als Ursache

Dichter Rauch im Soester Süden: Feuerwehr rettet 25-Jährigen aus Brandwohnung - Kriminalpolizei ermittelt

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Die Feuerwehrleute retteten eine Person aus der Brandwohnung. Sieben weitere Menschen konnten das Gebäude - begleitet von den Einsatzkräften - verlassen. Die Löscharbeiten dauerten bis etwa 8.30 Uhr an.

[Update, 15.29 Uhr] Brand im Soester Süden: Am Hiddingser Weg stieg am Mittwochmorgen dichter Rauch aus einer Dachgeschosswohnung. Die Feuerwehr rettete den 25-jährigen Wohnungsinhaber aus der Brandwohnung. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache.

Am Hiddingser Weg stieg dichter Rauch aus einer Dachgeschosswohnung - die Feuerwehr wurde um 7.46 Uhr zu dem Mehrfamilienhaus alarmiert. Nach ersten Einschätzungen war es ausgerechnet ein Fitnesslaufband, das die Kräfte massiv auf Trab brachte. 

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen - sie zieht fahrlässige Brandstiftung oder einen technischen Defekt als Brandursache in Betracht, wie es am Mittwochnachmittag hieß.

Wie Kai Weets, Sprecher der Feuerwehr Soest am Morgen sagte, brannte das Laufband im Dachgeschoss. Demnach retteten die Einsatzkräfte eine Person aus der Brandwohnung. Sie wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Wie die Polizei schließlich am Nachmittag mitteilte, handelte es sich bei der Person um den 25-jährigen Wohnungsinhaber. Dieser sei leicht verletzt worden.

Die Feuerwehr Soest war mit der Drehleiter im Einsatz. Aus den Fenstern der betroffenen Dachgeschosswohnung am Hiddingser Wer quoll dichter Rauch. Ein Laufband war nach ersten Erkenntnissen in Brand geraten.

Außerdem führte die Feuerwehr laut Weets sieben weitere Personen aus dem Gebäude. Diese blieben offenbar unverletzt.

Die Rauchentwicklung war erheblich - die Soester Feuerwehr war mit den Zügen I und II angerückt, konnte die zu Beginn angeforderte Verstärkung jedoch rasch wieder zurückschicken. 

Das Laufband wurde abgelöscht, ohne das Gebäude durch größere Mengen Löschwasser schädigen zu müssen. Die Rauschschäden an der Wohnung, so die Einsatzleitung der Feuerwehr, seien allerdings massiv. Die Feuerwehr war noch bis etwa 8.30 Uhr mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. 

Kriminalpolizei nimmt Ermittlungen auf

Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, könnte es sich bei der Brandursache um fahrlässige Brandstiftung oder einen technischen Defekt am Laufband handeln. "Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen", hieß es abschließend. 

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