Jung und charmant auf dem Hiddingser Thron

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Gute Laune von links nach rechts: Sarah Becker und Jan Marc Colmsee, Malin Brasse und Benedikt Thiel, König Lars Hempelmann und Königin Jule Schlotzhauer, Lina Uhe und Tim Rogasch sowie Lisa Schmidt und Lars Honnert präsentierten sich nach der Parade zum „Familienbild“.

Hiddingsen - Jung und charmant wie selten: Lars Hempelmann aus Hiddingsen (21) und Freundin Jule Schlotzhauer (19) aus Wickede feierten als neues Königspaar zwei rauschende Festtage mit den Zügen aus Ruploh, Hiddingsen und Lendringsen. 

Die  Schützenhalle in Hiddingsen stand kopf, und das lag sicher nicht nur an der neu verpflichteten Band „2Night“, die an legendäre Feier-Abende mit „ZickZack“ anknüpfte und allseits für ihre Premiere gelobt wurde. Es lag wohl auch an „LosRockoS“ vom Möhnesee, die  munter nachlegten – und ganz bestimmt die traditionell gute Laune beim Hiddingser Fest noch stärkten.

 Lars Hempelmann hatte am „Vatertag“ beim Vogelschießen kurz entschlossen nach der Krone gegriffen und die Reste von Holzadler „Brother Louie“ aus dem Kasten geschossen. Freundin Jule sagte zu als Königin; vier Pärchen für den Hofstaat waren schnell gefunden. Daniel Weitkamp, Michael Gröschler und Kommandeur Michael Scherer trugen sich beim Vogelschießen in die Bestenliste ein, schossen die Insignien herunter. 

Am Freitagabend feierten alle die Krönung der jungen Majestäten und die Einsetzung des neuen Hofstaats. Zahlreiche Jubilare erhielten Treueorden für langjährige Mitgliedschaft. Gleich drei Offiziere wurden befördert. Der Lendringser Zugführer Thomas Borsutzki wurde Oberleutnant, Adjutant Burkhard Kunert Hauptmann, Kommandeur Michael Scherer Major. 

Am Samstag war nach dem Ausmarsch die Parade vor dem Denkmal in Hiddingsen der Hingucker des Tages, und weil die Lendringser mal wieder besonders adrett den Gleichschritt zeigten, gab‘s dickes Lob vom König und Freibier obendrauf. Gestern haben die Schützen schon wieder aufgeräumt. Für Königspaar, Hofstaat, Vorstand und alle interessierten Schützen steht ab jetzt ein Besuchsmarathon in der Nachbarschaft an. Ringsum in den Nachbarorten bereiten die Vereine ihr Jahresfest vor. Dass es dabei 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs eben nicht nur ums Biertrinken geht, daran erinnerte Kommandeur Michael Scherer beim Fest mit seiner Ansprache am Denkmal.

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