"Wunderbare Nachbarn" feiern Tag der deutschen Einheit

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Die deutsch-polnischen Beziehungen bildeten das Schwerpunktthema bei der Feierstunde zum Tag der Deutschen Einheit im Foyer des Kreishauses. Auf dem Bild: Jósef Swaczyna (Landrat des Partnerkreises Strzelce Opolskie), Landrätin Eva Irrgang, Oberst d. R. Dirk Pälmer und Manfred Mack vom Deutschen Polen-Institut Darmstadt.

Kreis Soest. Die Menschen seien es, die die Weg der Freundschaft gehen, sie lebten Verständigung vor – auch unabhängig vom politischen Klima. Davon zeigt sich Józef Swaczyna, Landrat des Partnerkreises Strzelce Opolskie (Groß Strehlitz), überzeugt. 

Bei der Feierstunde am Tag der Deutschen Einheit im Kreishaus ging er darauf ein, dass sich unter den aktuellen Machtverhältnissen in seinem Land die deutsch-polnischen Beziehungen zwar abgekühlt haben. Das aber spiele auf der kommunalen Ebene und zwischen den Menschen – in den Familien und unter Freunden – keine Rolle. 

Groß war die Zahl der Besucher, die der Einladung des Kreises und des Internationalen Garnisonsclubs am 3. Oktober gefolgt waren. Europäische Nachbarn begingen diesen Tag gemeinsam. Die Delegation aus dem oberschlesischen Strzelce Opolskie sah sich freundlich begrüßt. „Witamy“, rief ihnen Landrätin Eva Irrgang zu, „herzlich willkommen.“ Beide Kreise hätten durch ihr friedliches Miteinander einen Beitrag zum Zusammenwachsen in Europa geleistet. „Ein großes Glück“, so die Landrätin, „und eine große Chance für die Herausforderungen, die vor uns liegen.“ 

„Wenn wir so wunderbare Nachbarn haben“, sagte Józef Swaczyna, „dann sollen wir diese Nachbarschaft auch pflegen.“ Oberst a. D. Dirk Pälmer wie auch der Historiker Manfred Mack lenkten den Blick auf die geschichtliche Entwicklung und die Überwindung der Teilung: die deutsch-polnischen Beziehungen und die deutsche Einheit seien untrennbar miteinander verknüpft. 

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