Erste Zeugnisse an der Sekundarschule

Erste Zeugnisse an der Sekundarschule

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Zwölf Köpfe ist das Team der neuen Sekundarschule stark. Bald kommen zwei weitere Lehrer.

Soest - Wenn es am Freitagmittag für die 77 Schülerinnen und Schüler der neuen Sekundarschule zur Pause klingelt, dann werden an der Schule erstmals Zeugnisse verteilt. Denn Soests jüngste Schule schaut gerade zurück auf ihr erstes halbes (Betriebs-) Jahr.

Drei Klassen gingen im August an den Start. „Es waren spannende Monate, in denen die Schule vieles aufgebaut und etabliert hat“, sagt Schulleiter Jörg Fitzian. Doch auch die kommende Woche ist für die junge Schule aufregend, denn ab Montag werden die neuen Schüler für das kommende Schuljahr angemeldet. Dann kommen zu den bestehenden drei Klassen neue Fünftklässler hinzu.

Außerdem werden der Schule in den kommenden Tagen zwei weitere Lehrer zugewiesen.

„Schüler und Kollegen sind von der Hansa-Realschule gut aufgenommen worden. Es ist ein gutes Miteinander, das wir unter einem Dach pflegen“, so Fitzian. Die Schulleitungen der drei Schulen treffen sich regelmäßig.

Von den Schülern und Eltern habe die Schulleitung viele positive Rückmeldungen erhalten. Neu im Angebot der Sekundarschule, die eine gebundene Ganztagsschule ist, ist ein Sportangebot in der Turnhalle während der Mittagspause. Es werden Fußball, Bewegunsspiele und Tanz angeboten.

Auch eine Mensa ist für die Ganztagsschule eingerichtet worden. „Gut die Hälfte unserer Kinder isst hier eine warme Mahlzeit. Die anderen holen sich einen Snack“, so Fitzian.

Etwa ab Ostern wird ein weiterer Flur mit vier Klassenräumen für die kommenden Fünftklässler hergerichtet. „Insgesamt soll es sechs Bauabschnitte bis zum Jahr 2020 geben, dann ist unsere Schule – zumindest was die Räumlichkeiten betrifft – komplett“, sagt Fitzian. Dann sind die Hauptschule im Schulzentrum längst und die Hansa-Realschule, die zurzeit noch mit den Klassen sechs bis zehn vertreten ist, gerade ausgelaufen.

Das Konzept der Sekundarschule wurde gemeinsam mit Fachleuten von der Bezirksregierung Arnsberg erarbeitet. Zu dem besonderen Konzept gehören die so genannten „SegeL-Stunden“: Selbstgesteuertes Lernen. Die Schüler beschäftigen sich an sieben Stunden in der Woche selbstständig mit Mathe, Deutsch, Englisch und Gesellschaftslehre und erarbeiten sich so Schwerpunkte nach ihren Neigungen.

Die Schüler schätzen ihre neue Schule sehr: „Alles hier ist neu, hell, freundlich und modern: Wir haben keine Tafeln mehr, sondern benutzen Whiteboards und Beamer“, sagt Lukas aus der 5b. Und Fünftklässler Bernhard unterstützt ihn: „Alles ist schöner und netter als in der Grundschule. Einfach cool.“

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