Dr. Denis Simunec neuer Chefarzt in Soest

Dr. Denis Simunec ist vom Verwaltungsrat des Hospitalverbundes zum Chefarzt der Abteilung Plastische, Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie ernannt worden. 

Das Marienkrankenhaus Soest hat einen neuen Chefarzt – der bestens bekannt ist im Haus: Dr. Denis Simunec ist vom Verwaltungsrat des Hospitalverbundes zum Chefarzt der Abteilung Plastische, Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie ernannt worden. 

isher hatte er den Bereich als Sektionsleiter erfolgreich entwickelt, ein Team aufgebaut sowie neue Impulse und Verfahren in das Spektrum des Marienkrankenhauses eingebracht. Diese erfolgreiche Arbeit wird nun mit der Anerkennung als Chefarzt deutlich ausgesprochen. Das Leistungsspektrum der Abteilung umfasst die plastisch-rekonstruktive Chirurgie, die Handchirurgie, die ästhetische Chirurgie sowie die Fettstammzelltherapie. 

„Es gibt viele Wege, ein medizinisches Problem zu lösen. Ich wähle das Bestmögliche für mehr Lebensqualität des Patienten aus“, sagt Simunec. Dabei sind es häufig medizinisch herausfordernde Problemstellungen, mit denen Patienten ihn aufsuchen. Als Plastischer Chirurg ist er gefragt, wenn bei Menschen schwere (Unfall-)Verletzungen, Tumorerkrankungen, störenden Vernarbungen, starke Verbrennungen, Fehlbildungen und massive Wundheilungsstörungen zu behandeln sind. Einerseits ist jede dieser Aufgabenstellungen immer sehr speziell, andererseits hat der Chefarzt mit seiner Expertise eine breite, fachübergreifende Ausrichtung. 

„Insgesamt bedeutet die Arbeit von Simunec eine Leistungsabrundung für das Soester Krankenhaus und die Patienten im gesamten Hospitalverbund“, heißt es seitens des Krankenhauses. Der Chefarzt arbeitet mit den jeweiligen Fachbereichen und Abteilungen zusammen. Ein Beispiel hierfür: Insbesondere Menschen mit Diabetes leiden häufig unter „offenen Beinen“, dem sogenannten „Diabetischen Fußsyndrom“. Treten massive Wundheilungsstörungen auf, steht dem Patienten ein ganzes Experten-Team aus den Fachbereichen der Diabetologie, Gefäßchirurgie und der Plastischen Chirurgie zur Verfügung. Der Chefarzt ist gegenüber fortschrittlichen, effektiven Verfahren aufgeschlossen – immer mit dem Ziel, seine Patienten möglichst schonend behandeln zu können.

 Insbesondere die Fettstammzelltherapie bietet hierbei neue medizinische Ansätze in vielen Anwendungsbereichen. Am Marienkrankenhaus hat er das Verfahren zur Behandlung von Arthrose in den Fingergelenken, dem Kniegenlenk und dem Hüftgelenk etabliert. Fettstammzellen „können“ aber weitaus mehr: Ein weiterer Einsatzort ist die Kopfhaut, wo sie den Haarwuchs begünstigen können. Ziel der Plastischen, Ästhetischen, Hand- und Wiederherstellungschirurgie ist, die Funktionalität des betroffenen Organs oder Körperteils wiederherzustellen oder zu erhalten. Zudem ermöglicht das Spezialgebiet der Chirurgie den Patienten auch mehr Lebensqualität. Um mehr Lebensqualität geht es auch bei Behandlung von krankhaften Fettverteilungsstörungen, den Lipödemen. Hier arbeitet Simunec derzeit ganz aktiv am Ausbau einer umfassenden Versorgung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare