Energie-Preise

Preise zu hoch: Linke fordern von den Stadtwerken ein Stopp bei Energie-Sperren

Heizung
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Soester Bürger sollen bis 2023 nicht mehr fürchten, dass ihnen die Energie abgestellt wird. Das beantragen die Linken im Stadtrat.

Die Linke in Soest fordert von Stadt und Stadtwerken 2022 und 2023 auf Energie-Sperren zu verzichten. So begründet die Partei ihren Antrag.

Soest – Die Preise für Strom und Gas gehen derzeit durch die Decke. Die Stadtwerke Soest haben bereits „massive Preiserhöhungen“ zum 1. Oktober angekündigt, heißt es in einem von Winfried Hagenkötter, Fraktionsvorsitzender der Linken im Stadtrat unterschriebenem Schreiben. Deswegen will die Partei in der nächsten Ratssitzung am Mittwoch, 28. September, beantragen, dass „die Verwaltung auf die Stadtwerke Soest GmbH, als 100-prozentige Tochter der Stadt Soest“ einwirkt, sodass in den Jahren 2022 und 2023 keine weiteren Strom-, Gas- oder Wassersperren gegen Privathaushalte verhängt werden.

Preise zu hoch: Linke fordern von den Stadtwerken ein Stopp bei Energie-Sperren

Zur Begründung heißt es, dass der Preis für Energie im nächsten Jahr noch einmal kräftig steigen werde. Daneben steigen die Preise für Güter des täglichen Bedarfs. „Die Bundesregierung hat Entlastungen in Aussicht gestellt, aber bereits nach den vergangenen Entlastungspaketen wird deutlich, dass nicht alle Menschen berücksichtigt werden“, schreiben die Linken. Geringverdiener, Rentner und Studenten fielen häufig durch das Raster. Nicht jeder Haushalt sei in der Lage, so viel Energie einzusparen, dass die Preissteigerung ausgeglichen wird.

Sperre führt zu starker Einschränkung von Lebensbedingungen

Kommen Privatpersonen oder Gewerbetreibende der Zahlung der Rechnung nicht nach einer entsprechenden Mahnung nach, erfolge eine Sperre durch den Versorger. Für private Haushalte führe das zu einer starken Einschränkung der Lebensbedingungen. „Die Stadt Soest und ihre Tochtergesellschaften sollten alle Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen, ausschöpfen, um die Bürger vor einer Sperre zu bewahren“, heißt es im Antrag der Linken.

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