23 Millionen Euro vom Land endgültig bewilligt

Düsseldorf gibt "mündlichen Startschuss" für Umbau der Van-Wessem-Kaserne

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Die 23 Millionen Euro vom Land für den Umbau der Van-Wessem-Kaserne sind endgültig bewilligt.

Soest - Zum Jahresanfang kommt nach Monaten der Ungewissheit und des Stillstandes wieder Bewegung in Sachen Flüchtlinge in Soest: Das Geld für den Ausbau der Kanaal-van-Wessem-Kaserneam Hiddingser Weg zu einer großen Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Regie des Landes wird nun wie vorgesehen fließen – und lange bevor die Quartiere dort bezugsfertig sein werden, kommen auch wieder neue Flüchtlinge in die Stadt.

Wie der Anzeiger mehrfach berichtet hat, hakte es nach der Bewilligung der rund 23 Millionen Euro für den Kasernenausbau in einem Nachtragshaushalt über Monate hinweg an der tatsächlichen Freigabe der Gelder. Angesichts sinkender Flüchtlingszahlen hatte sich die Frage nach der Wirtschaftlichkeit des Ausbaus in Soest gestellt, wo bis zu 1 850 Menschen untergebracht werden sollen, bevor sie auf Kommunen verteilt werden.

Soests Beigeordneter Peter Wapelhorst bestätigte am Montag auf Anfrage, dass es bei einem Treffen in Düsseldorf bereits vor einigen Tagen den „mündlichen Startschuss“ für das Großprojekt gegeben habe, der schriftliche werde voraussichtlich noch in den kommenden zwei Wochen folgen.

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Demnach hat es von der Landesregierung die Zusicherung gegeben, den gesamten Komplex zu sanieren – über die Auslastung der Zentral-Unterkunft werde dann aber je nach Sachlage entschieden.

Angesichts der Verzögerungen lässt sich derzeit zwar noch nicht absehen, wann genau es in den herunter gekommenen Blöcken der Kaserne mit den Ausbauarbeiten tatsächlich losgehen wird, klar ist aber: Der ursprünglich einmal ins Auge gefasste Fertigstellungstermin im kommenden Sommer dürfte auf keinen Fall zu halten sein.

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