In drei Wochen beginnt Vermarktung des „belgischen Viertels“ in Soest

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Der Abrissbagger macht klar Schiff in der Adamkaserne.

Soest – Abrissbagger haben in den vergangenen Tagen für klare Verhältnisse im neuen „Belgischen Viertel“ am Meiningser Weg gesorgt. Hier soll dieses Jahr aus der alten Adam-Kaserne ein neues Wohngebiet entstehen. Auf der Nordseite des Militär-Areals sind mittlerweile alle alten Hallen und Schuppen dem Erdboden gleichgemacht.

In Kürze wird auch der Mannschaftsblock 6 (ganz im Südwesten nahe des Langen Grabens) abgerissen.

Mit dem Bau neuer Straßen und Wohnungen wird es aber doch noch bis Herbst dauern, „So schnell geht das leider nicht“, sagt Soests Wirtschaftsförderin Prof. Dr. Monika Dobberstein, die das Projekt leitet. Nach dem Abriss der Altbauten müssen jetzt noch die Fundamente und die Tanks aus der Erde geholt werden, und auch das Pflaster des einstigen Exerzierplatzes und der Straßen wird aufgenommen. Der ganze Schutt muss schließlich noch zerkleinert und weggeschafft werden.

Inzwischen gibt es eine Abriss-Genehmigung für den Block 6. Es ist die einzige der sieben großen Unterkünfte, die tatsächlich abgerissen wird: Frühere Pläne, mehr Blocks abzubrechen, sind passé, nachdem es gelungen ist, Konzepte und Käufer für die Gebäude zu finden. Die frühere Eigentümerin der Kaserne, die Bundesanstalt für Immobilien (Bima), nutzt noch die Hallen neben Block 6. Doch auch hier geht es jetzt zügiger voran, als zunächst geplant. Dobberstein: „Wir sind gerade dabei, uns mit der Bima zu einigen, dass sie kurzfristig und damit dreieinhalb Jahre früher einige Hallen neben Block 6 räumt. So können wir alles in diesem Winter abreißen.“

Derweil stehen schon Interessenten in den Startlöchern, die hier mal siedeln oder investieren wollen. In die informelle Liste für die Einfamilienhäuser haben sich 350 Personen eintragen lassen. Wie viele am Ende wirklich daran interessiert sind, im „Belgischen Viertel“ mal zu wohnen oder zu bauen, ist noch offen. Bei der Soester Haus- und Gartenmesse in drei Wochen soll der Startschuss für den Verkauf der Grundstücke fallen.

Sind dann bis Herbst die Straßen für das neue Wohnviertel gebaut, kann auch für die Häuslebauer die Arbeit an den eigenen vier Wänden losgehen.

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