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Bürgerschützen sorgen für Ordnung in der Stadt

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Margarete I. Kirchhoff und Andre I. Hänsch.

Erst wird gewippt, dann wird gefeiert: Schon am Dienstag vor dem Fest schubsen die Bürger-Schützen zu Soest von 1224, 1444 und 1824 böse Buben in die Entengrütze. In hohem Bogen fliegen jedes Jahr die Malefikanten von der Wippe in den Großen Teich – wie schon vor hunderten vor Jahren zum großen Vergnügen der Massen. In diesem Jahr am 25. Juni ab 19 Uhr.

Damit herrscht wieder Ordnung in der Stadt, und die Bürger-Schützen können sich mit Hingabe ihrem Hochfest widmen. Das wird am Freitag mit Großem Zapfenstreich und Festball rund ums historische Rathaus und im Blauen Saal, an den beiden Folgetagen auf dem Festgelände rund um das Vereinsheim am Wisbyring gefeiert – eine Neuerung, die der Vorstand um den neuen Kommandeur Thomas Carls auf den Weg brachte, und die bei Schützen und Gästen gut ankam, wie die Bilanz bei der Jahreshauptversammlung Anfang dieses Jahres zeigte. Andre I. Hänsch und Margarete I. Kirchhoff regieren aktuell die fünf Hofen, in denen übers Jahr das Vereinsleben munter pulsiert. Ihnen zu Ehren marschiert das Regiment der Bürger-Schützen am Samstagvormittag um kurz vor 13 Uhr wieder auf dem Soester Markplatz auf und formiert sich etwa eine Dreiviertelstunde später zur glanzvollen Parade vor der Rathausfront. Nach der Parade, die gerne auch schon einmal eine „Zugabe“ mit sich bringt, ziehen die Hofen begleitet von vielen Musikkapellen zum Vereinsheim am Wisbyring, um beim Adlerschießen einen neuen Regenten zu ermitteln. Ab 15 Uhr fahren dem schmucken Holzadler die ersten Schüsse durchs Gefieder. Die Krönung findet abends um 20.30 Uhr auf dem Vereinsgelände statt. Das neue Königspaar wird am Sonntagmorgen mit einem Empfang durch den Kommandeur im historischen Saals des Burghofmuseums geehrt, von dort aus geht

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