Bürgergemeinschaft Soest: Vorsitzende treten zurück

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Rücktritt: Jan Jäschke (links) und Andreas Kappelhoff

Soest  - Die Bürgergemeinschaft hat erste personelle Konsequenzen aus ihrem schlechten Abschneiden bei der Kommunalwahl am Sonntag gezogen. Ihre beiden Vorsitzenden Jan Jäschke und Andreas Kappelhoff treten zurück.

Statt wie erhofft das Ergebnis bei der Rathauswahl zu verbessern, büßte die BG am Sonntag reichlich Stimmen ein und holte  nur noch 6 Prozent. 2014 waren es 6,9 Prozent. "Offensichtlich sind wir mit unserer Kommunikations-Strategie nicht durchgedrungen", sagte Kappelhoff gegenüber dem Anzeiger. Es sei nicht gelungen, "den Fokus auf die Themen zu lenken". Kappelhoff bestätigte den Wechsel an der BG-Spitze.

Bei einer ersten Fraktionssitzung nach der Wahl habe es Kritik und Vorwürfe an die Adresse der Verantwortlichen gegeben. 

Jan Jäschke, der auf Platz 1 der Reserveliste platziert war und in den neuen Stadtrat gezogen ist, wird nach Auskunft Kappelhoffs sein Mandat zurückgeben. Für ihn dürfte Swetlana Strothkamp nachrücken. 

"Es ist schlecht gelaufen, vielleicht haben andere Leute bessere Ideen." So hat Vorsitzender Jäschke das Ergebnis kommentiert. "Irgendwie haben wir uns das deutlich anders vorgestellt, wir sind enttäuscht." Nun sollen die Mitglieder entscheiden, wer das Ruder übernimmt. Man werde die Ämter der beiden Vorsitzenden zur Verfügung stellen. 

Für die anstehende Bürgermeister-Stichwahl in anderthalb Wochen will die Bürgergemeinschaft keine Empfehlung abgeben. „Wir sind unabhängig, und wir bleiben es auch bei der Bürgermeisterstichwahl“, so Kappelhoff.

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