Buckelpiste für Radfahrer am Soester Ring wird nun endlich saniert

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Reif für eine Reparatur: Der Radweg entlang der Ringstraße.

Soest – Nun wird es doch noch was vor dem Winter. Am Montag nimmt sich Straßen NRW das erste Stück des Radwegs an der Ringstraße vor. Hier schießen die Wurzeln der Platanen seit Jahr und Tag weit aus dem Asphalt und bescheren den Radlern eine halsbrecherische Tour.

Wiederholt war die dringende Sanierung aufgeschoben worden; zuletzt hatten die Straßenbauer mit anderen Fachbehörden über die beste Form sinniert. Ihre Lösung: Dort, wo die Wurzeln besonders heftig in die Höhe geschossen sind, wird die Buckelpiste jetzt mit einer wassergebundenen Decke geglättet. 

Das heißt: Der aufgerissene Asphalt wird entfernt, die Löcher werden mit einem Sand-Kies-Gemisch verfüllt. Das Material ist elastisch und kann bei steigenden Wurzeln ergänzt werden. Einziger, wenngleich nur kosmetischer Nachteil: Die beigefarbenen, hellen Sandabschnitte wechseln sich mit dem dunkelgrauen Asphalt ab, der dort liegen bleibt, wo die Wurzelwelt in Ordnung ist. 

Los geht es jetzt mit dem Abschnitt zwischen der Briloner Straße und dem Möbelhaus Boss am Warsteiner Weg, teilt Straßen-NRW-Sprecher Oscar Santos auf Anzeiger-Nachfrage mit. Saniert wird aber nur der zur Innenstadt liegende Radweg, also die Richtung Westen führende Spur. Mitte Dezember soll das erledigt sein. 

Im neuen Jahr folgt der zweite Abschnitt zwischen Warsteiner Weg und Ostenhellweg. Weitere Termine für die Sanierung anderer Abschnitte sind nicht geplant, sagt Santos. Auf jeden Fall handele es sich bei den jetzt zu reparierenden Stücken um die „schlimmsten Stellen“. 

Die Einwohnerfragestunde in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses hatte kürzlich ein Mitglied des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) für seine Anregung genutzt, bei den anstehenden Tiefbauarbeiten für den Radweg gleich noch Leerrohe für eine spätere Beleuchtung mit in den Boden zu legen. „Nicht nötig“, sagt Dirk Mackenroth von der Abteilung Straßen bei der Stadt, „die liegen längst drin.“ 

Doch sowohl Mackenroth als auch Santos wissen nicht, wann einmal die Leerrohre mit Kabeln gefüllt und Laternen am Wegesrand gesetzt werden. Oben auf der Prioritätenliste stehe die Ausleuchtung der Radpiste jedenfalls nicht.

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