Bewohner können in ihre Häuser zurückkehren / Straßensperrungen werden aufgehoben

Vier 50-Kilo-Bomben im Soester Norden entschärft - Granate gezielt gesprengt

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[Update 21.32 Uhr] Soest - Nachdem im Bereich des geplanten Baugebietes Soest-Nord zwischen Oestinghauser Landstraße und Weslarner Weg erneut mehrere Blindgänger gefunden worden waren, kam kurz vor 17 Uhr die "Vollzugsmeldung": Vier 50-Kilo-Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg sind von Mitarbeitern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Westfalen-Mitte erfolgreich entschärft sowie eine ebenfalls entdeckte Sprenggranate kontrolliert gesprengt worden.

Die Teilsperrung der Oestinghauser Landstraße und des Weslarner Weges, die aus Sicherheitsgründen erfolgt waren, soll in Kürze aufgehoben werden. 

"Die aus einzelnen Wohngebäuden evakuierten Bewohnerinnen und Bewohner können in ihre Häuser zurückkehren. Personen kamen nicht zu Schaden", teilte die Stadt Soest mit.

Seit 14.15 Uhr waren die Oestinghauser Landstraße und der Weslarner Weg in den Abschnitten zwischen Bundesstraße 475 und Danziger Ring komplett gesperrt gewesen.

Derzeit werden wöchentlich Blindgänger auf dem Baugebiet gefunden, weil konkret danach gesucht wird. Von ihnen geht zumeist so lange keine Gefahr aus, wie sie nicht bewegt werden. Einmal am Tageslicht, müssen die Sprengmittel-Experten hinzu gerufen werden, um sie zu entschärfen. 

Bei den gefundenen Blindgängern handelte es sich nach Angaben der Stadtverwaltung dieses Mal um vier 50-Kilogramm-Fliegerbomben und eine Sprenggranate der Infanterie. 

Die vier Fliegerbomben wurden vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe ab 14.30 Uhr nacheinander entschärft und dann abtransportiert. Im Anschluss daran war die kontrollierte Sprengung der Granate vorgesehen, da diese im Gegensatz zu den Bomben nicht sicher entschärft werden kann. 

Die Granate sollte deshalb kontrolliert gesprengt werden; zwei Sprengungen waren schließlich nötig. Auch hierdurch bestand keine Gefahr für die Bevölkerung. 

Die Sprengung ist bei der Bemessung des Evakuierungsradius berücksichtigt worden. Am späten Nachmittag waren die Entschärfungen und die beiden Sprengungen erfolgreich abgeschlossen, die Sperrungen wurden aufgehoben. - eB

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