Vorwurf: Versuchter Totschlag

Blutiger Streit im Park: Opfer (20) lebensgefährlich verletzt, Verdächtiger (43) in Haft

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[Update, 19.45 Uhr] Soest - Polizei und Staatsanwaltschaft haben am Freitagabend über eine versuchte Tötung informiert. Ein 20-jähriger Soester wurde bei dem Vorfall am Donnerstag im Süden der Stadt lebensgefährlich verletzt; ein 43-jähriger Soester ist in Haft. 

Ort der Auseinandersetzung, bei der das Opfer am Donnerstag um kurz vor Mitternacht eine Stichverletzung im Bauch erlitt, war ein Parkstück hinter dem Penny-Markt am Herzog-Adolf-Weg. 

Zur Tatwaffe gebe es bislang keine Erkenntnisse, sagte der ermittelnde Staatsanwalt Klaus Neulken im Gespräch mit unserer Redaktion: "Das Opfer hat eine zehn bis zwölf Zentimeter lange Schnittwunde - womit ihm die beigebracht wurde, wissen wir nicht." Es könne sich um eine Scherbe oder um ein Messer gehandelt haben. 

Alkohol war im Spiel

Bei dem Streit im Park sei Alkohol im Spiel gewesen. Der Tatverdächtige 43-jährige Soester habe in der Nähe des Tatortes festgenommen werden können; das Opfer selbst habe ihn als Täter genannt. 

Der 20-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Soester Krankenhaus gebracht. Er sei mittlerweile bereits operiert, müsse aber ein weiteres Mal operiert werden, so Neulken. Deshalb habe der junge Mann noch nicht vernommen werden können. 

Tatverdächtiger vor Ort festgenommen

Die Polizei Dortmund hat eine Mordkommission eingesetzt. 

Der 43-Jährige wurde am Freitagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft der Haftrichterin des Amtsgerichts Soest vorgeführt, die Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erließ. 

Die Ermittlungen dauern an. 

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