Bezirksregierung hebt Denkmalschutz teilweise auf

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Nur die beiden Blöcke im Eingangsbereich (rechts mit Turm und gegenüber, von Bäumen verdeckt, und der benachbarte Block 3 mit der Französischen Kapelle) verbleiben unter Denkmalschutz.

SOEST -  Weil die sieben Blöcke der Adam-Kaserne unter Denkmalschutz stehen, waren in der Vergangenheit alle Versuche gescheitert, das Areal städtebaulich zu entwickeln. Jetzt hat die Arnsberger Bezirksregierung den Schutz teilweise aufgehoben.

Leicht gemacht hat sich die Arnsberger Bezirksregierung die Entscheidung wohl nicht. Seit September 2013 hatte dort die Abteilung für Denkmalschutz den Antrag der bundeseigenen Immobiliengesellschaft BIMA geprüft, den Denkmalschutz für vier der insgesamt sieben Blöcke der ehemaligen Adam-Kaserne aufzuheben, am Mittwoch überbrachte Abteilungsleiter Ferdinand Aßhoff den positiven Bescheid.

Darüber freute sich auch Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer. Nach dem „drohenden Dornröschenschlaf“ in Folge des Scheiterns der Regionale-Bewerbung für eine Entwicklung des ehemaligen Kasernengeländes eröffneten sich jetzt endlich wieder Perspektiven.

Mehr zu den Diskussionen zum Denkmalschutz lesen Sie hier:

Am Denkmalschutz hängt Zukunft der Adam-Kaserne

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Er machte deutlich, dass die Stadt großes Interesse daran habe, das Gelände von der BIMA zu erwerben, um die weitere Nutzung in den kommenden Jahren selber steuern zu können.

Allerdings sei nicht damit zu rechnen, dass „in naher Zukunft“ die Abrissbagger tätig würden, ergänzte er. Vielmehr dürften sich vorher die weiteren Planungen für das attraktiv gelegene Gelände noch über einige Jahre hinziehen, wahrscheinlich würde die Entwicklung dann auch „schrittweise“ stattfinden.

Derzeit werden viele der Blöcke von ehrenamtlich operierenden Vereinen genutzt, der dauerhafte Erhalt der Gebäude ist aber von ihnen kaum leistbar.

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