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Betriebsärzten in Soest fehlt der Corona-Impfstoff - Mitarbeiter müssen warten

Ein Vertreter der Ema empfiehlt zum Schutz vor Corona für über 60-Jährige eher mRNA-Impfstoffe als das Astrazeneca-Vakzin.
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Die Unternehmen wollen Mitarbeitern ein Impfangebot machen, müssen aber noch warten.

Die Betriebsärzte würden gerne impfen, können aber nicht, weil es zu wenig Corona-Impfstoff gibt. Dieses Bild ergibt eine kleine Umfrage unter Soester Unternehmen und Einrichtungen. 

Soest - Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung werden ärztlich von einem externen Dienstleister betreut, der auch private Kunden hat. Er führt eine Prioritätenliste, wo geimpft werden soll, weil es zurzeit nicht genügend Impfstoff gebe.

Das bedeutet: In der Stadtverwaltung wird aktuell nicht geimpft, teilt Sprecher Thorsten Bottin auf Anfrage mit.

Betriebsärzte und Corona-Impfung: Unsicherheit über Liefermenge

Die Firma Kuchenmeister würde ihren rund 820 Beschäftigten in Soest auch gerne Corona-Impfungen anbieten. Auch der Betriebsarzt wäre bereit. „Aber momentan bestehen noch Unsicherheiten bezüglich der Liefermengen von Impfstoff. Sobald wir dazu gesicherte Daten haben, werden wir unseren Mitarbeitern ein entsprechendes Impfangebot machen“, sagt Fabian Meiberg von der Leitung Business Development und Marketing Kuchenmeister.

Rund 1000 Mitarbeiter sind an der Fachhochschule Südwestfalen mit ihrem Ableger in Soest beschäftigt. Die Betriebsärztin habe Impfstoff nur in so geringem Maße zur Verfügung, dass die Zahl der Impfungen „kaum der Rede wert“ sei, wie Sprecherin Birgit Geile-Hänßel sagt. Die Hochschulrektorenkonferenz macht sich für flächendeckende Impfungen stark, damit wenigstens das Wintersemester überall in Präsenz starten kann.

Die Elektronik- und IT-Firma ALSO mit rund 900 Mitarbeiter sei seit Jahren in betriebsärztlicher Betreuung, hieß es auch dem Unternehmen. Weitere Informationen mochte man nicht rausgeben.

Ähnliche Erfahrungen mit fehlendem Impfstoff liegen in anderen Soester Unternehmen vor.

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