Besuch aus Frankreich an der Christian-Rohlfs-Realschule

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Möglichst spielerisch Lust auf die französische Kultur und Sprache zu machen – das gelang Morgan Ringot mit Leichtigkeit. Behilflich war dabei aber auch ein ganzer Kompakt-Van voller Materialien.

Soest -  Für eine „Grande Nation“ wie Frankreich hat das „FranceMobil“ von Morgan Ringot eher bescheidene Ausmaße, aber was der junge Mann da jetzt auf dem Schulhof der Christian-Rohlfs-Realschule alles aus dem Bauch seines Kompakt-Vans holte, ist für die Schüler von vier Klassen eine wahre Fundgrube.

Das Programm des FranceMobil gibt es zwar schon seit vielen Jahren, die Christian-Rohlfs-Realschule war aber bislang Neuland für das Gemeinschaftsprojekt der französischen Botschaft in Berlin und der Robert-Bosch-Stiftung.

Der 24-jährige Ringot, der aus der Normandie stammt, ist einer von zwölf jungen Lektoren, die derzeit Schulen im gesamten Bundesgebiet besuchen.

An der Schule kamen die Klassen 6, 7 und 8 jetzt in den Genuss einer etwas anderen Französischstunde mit vielen Spielen und Aktionen, bei denen es immer um den Spaß an der Kultur des Nachbarlandes und am Erlernen der Fremdsprache ging.

Die wird an der Realschule durchgehend in den sechsten Klassen unterrichtet, danach haben die Schüler die Möglichkeit, das Fach entweder im Differenzierungsbereich zu behalten oder abzuwählen – der Besuch des „FranceMobil“ könnte daher, so die Hoffnung der beiden betreuenden Lehrer Hildegard Behnen und Ümit Tekelier, auch als kleiner Motivationsschub für eine Weiterführung dienen.

Das Programm „FranceMobil“ hat in Frankreich sein Pendant in dem Programm „DeutschMobil“, beide wurden vor einigen Jahren für ihr „vorbildliches Engagement in der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit dem Adenauer-de-Gaulle-Preis ausgezeichnet.

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