Rat beschließt: Soest soll schon 2030 klimaneutral werden

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Vor der Stadthalle demonstrierten Klimaschützer für größere Anstrengungen der Soester Politik. Eine Forderung, die zumindest teilweise erfüllt wurde.

Soest - Über zwei Stunden lang stritten die Ratsmitglieder am Donnerstagabend  über den "Masterplan Klimapakt". Der wurde zwar am Ende inklusive eines Bündels von Sofortmaßnahmen  beschlossen, ein zentrales Ziel des Masterplanes wurde aber verändert.

Ob es die Demonstration von Klimaschützern vor Sitzungsbeginn vor der Stadthalle war, wohin der Rat wegen der Pandemiebestimmungen für seine letzte Sitzung vor der Sommerpause ausgewichen war, oder ob er andere Gründe dafür hatte: Am Ende einer mehr als zweistündigen und leidenschaftlich geführten Debatte enthielt sich ausgerechnet AfD-Stadtrat Harald Blankenhahn der Stimme - und sicherte damit eine hauchdünne Mehrheit für eine wichtige Forderung von SPD, Linken, Grünen und SO-Partei.

Sie stimmten geschlossen dafür, dass Soest nicht erst 2035, wie bislang geplant, sondern bereits fünf Jahre früher klimaneutral sein soll. Parallel dazu soll dann auch der Konzern Stadt, also die Verwaltung mit ihren Tochterunternehmen, ausgenommen dem Klinikum, dieses Ziel erreicht haben.

Mehrheitlich befürwortet wurde ein Bündel von Sofortmaßnahmen mit einem finanziellen gesamtvolumen in Höhe von 665000 Euro.

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