Verkehrszählungen für den Sommer geplant

Bei Verkehrsplanung am Lülingsohr sind schnelle Lösungen gefragt

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Im Sommer sollen Verkehrszählungen zeigen, wie stark die Verkehrsbelastung am Lülingsohr tatsächlich ist.

Soest – Viele Anlieger am Lülingsohr sehen den Bau einer neuen Kindertagesstätte mit gemischten Gefühlen: Einerseits freuen sie sich darüber, dass dort dringend erforderliche neue Betreuungsplätze geschaffen werden, andererseits befürchten sie eine noch höhere Verkehrsbelastung vor ihrer Haustür als ohnehin schon. Matthias Abel, Technischer Beigeordneter, sieht dafür im Moment keine Anhaltspunkte.

„Wir gehen davon aus, dass durch die Kindertagesstätte keine zusätzlichen Verkehre entstehen“, erklärte er auf eine entsprechende Nachfrage im Betriebsausschuss der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW), wo er auch den Zeitplan für die Entwicklung eines Verkehrskonzeptes für diesen Bereich vorstellte. 

So müsste bedacht werden, dass durch die Verlagerung der derzeit noch als Pkw-Stellplätze genutzten Fläche, auf der die Kita entstehen wird, an den Senator-Schwartz-Ring Zu- und Abfahrten entfielen. Der durch die Eltern und Mitarbeiter verursachte Verkehr dürfte vergleichsweise geringer ausfallen und lediglich zeitlich begrenzt stärker werden – wenn die Kinder geholt oder gebracht werden. 

Belastbare Zahlen über das Verkehrsaufkommen an der Einmündung Lülingsohr / Senator-Schwartz-Ring soll eine Zählung im Laufe des Sommers bringen, die dann Grundlage für die weitere Planung sein sollen. 

Während bis dahin noch unklar sein wird, welche planerischen Optionen gewählt werden, um einen möglichst flüssigen Verkehrsfluss an dieser Stelle zu gewährleisten – auch deshalb wichtig, weil hier bislang die Rettungsfahrzeuge vom und zum Klinikum passieren müssen – betonte Abel, das es erst einmal gelten müsse, kurzfristige Lösungen zu finden. „Das müssen nicht unbedingt größere bauliche Veränderungen sein“. 

Ganz sicher werde man bei den Planungen aber keine zeitlich noch deutlich weiter entfernten Eventualitäten dabei berücksichtigen können. Damit bezog sich Abel auf mögliche Großvorhaben in Verbindung mit einer Fusion der beiden Soester Krankenhäuser. „Wir können nicht darauf warten, bis es da konkrete Erkenntnisse gibt“. Lösungen müssten, so Abel, weit früher gefunden sein: Wenn die Kita öffnet.

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