Bauausschuss: Thomä-Turnhalle bleibt

Während die Thomäschule verkauft werden soll, bleibt die Thomä-Turnhalle den Sportlern erhalten, beschloss der Bauausschuss.

SOEST ▪ Selbst das Wort Olaf Steinbickers genügte der Mehrheit im Bauausschuss nicht. „Die Thomä-Turnhalle bleibt ohne zeitliche Begrenzung erhalten“, versicherte der für Stadtentwicklung und Bauen zuständige Abteilungsleiter den Politikern.

Doch die wollen lieber auf „Nummer sicher“ gehen und haben jetzt beim Entwurf für ein kleines Wohngebiet auf dem Schulgelände ausdrücklich die Turnhalle ausgeklammert.

In der Sache gibt es dabei überhaupt keinen Dissenz. Alle – egal ob Verwaltung, Politik und Sportvereine – wollen nach dem Aus der Thomäschule im vergangenen Jahr die dazugehörige Sporthalle weiter erhalten. Vor allem der Soester Turnverein hat hier eine Vielzahl von Übungs- und Sportgruppen untergebracht. Zusätzliches großes Plus: Die Halle ist ganztägig bespielbar, gerade mit Blick auf die älter werdende Gesellschaft könnten hier also schon am Morgen ältere Semester vorturnen.

Die Bauverwaltung hatte gleichwohl einen Plan aus einem Guss für Schule und Halle vorgelegt, damit alle Seiten (Investor, Nachbarn) wissen, was sie eines Tages erwartet., sagte Steinbicker. Gefahr, die Halle könnte vorzeitig gegen den Willen der Stadt Soest abgerissen werden, drohe schon deshalb nicht, weil sie der Stadt gehöre.

Trotzdem. „Wir wollen keine Überplanung der Turnhalle, um den Sportlern alle Sorgen zu nehmen“, sagte Vizebürgermeisterin Marita Stratmann (SPD). Die anderen Fraktionen bis auf die CDU sahen das ähnlich. Und auch die versicherte: „Solange Bedarf besteht, bleibt die Halle“, sagte Fraktionsvize Rolf Meiberg.

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