Bäume und Lichter: Ein wenig Weihnachtsstimmung in der Soester City

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220 Nordmanntannen sind auf dem Petrikirchhof und in der Rathausstraße sowie auf dem Markt und in der Brüderstraße bis hoch zum Brüdertor inklusive einiger Seitenstraßen positioniert.

Je erfolgreicher die Anti-Corona-Maßnahmen mit ihren weitreichenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind, desto länger werden die Gesichter der Einzelhändler in der City, deren Kunden lieber zu Hause bleiben als zum Shoppen in die Läden zu gehen. Dabei würden in normalen Zeiten gerade die umsatzstärksten Wochen des Jahres beginnen. Farbe bekennen wollen die städtische Wirtschaftsförderung (WMS) und viele Kaufleute in der Altstadt aber dennoch – und diese Farbe ist grün.

Soest – Mit der Absage des Weihnachtsmarktes ist eine weit über die Region hinaus bekannte Attraktion Corona zum Opfer gefallen, die nicht nur viele Besucher – und damit potenzielle Kunden für die Einzelhändler – in die Stadt gebracht hat, sondern natürlich auch viel vorweihnachtliche Stimmung. Jetzt fehlt beides: Kunden und Stimmung. Da traf es sich ganz gut, dass 220 Nordmanntannen, die für den Weihnachtsmarkt bereits bei Lieferanten in Wippringsen und Soest geordert worden waren, jetzt für andere Zwecke zur Verfügung standen. „Wir wollten die Bäume nicht einfach schreddern und haben sie deshalb in der Altstadt verteilt“, erklärt Michael Schiewe von der WMS,

Mitarbeiter haben die Bäume auf dem Petrikirchhof und in der Rathausstraße sowie auf dem Markt und in der Brüderstraße bis hoch zum Brüdertor inklusive einiger Seitenstraßen positioniert. Einige Kaufleute haben die Initiative bereits aufgenommen und Bäume vor ihren Geschäften geschmückt. Andere könnten noch, so Martin Jochem vom Verein Soester Wirtschaft, diesem guten Beispiel in den nächsten Tagen folgen.

Ebenfalls „im Einsatz“ ist die weihnachtliche Beleuchtung, die die Wirtschaftsförderung bereits vor einigen Wochen aufgehängt hatte. In normalen Jahren muss das aus organisatorischen Gründen bereits vor der Kirmes erfolgen. „Die Hälfte hing bereits, als die Entscheidungen über die Absage der Kirmes und dann des Weihnachtsmarktes fielen“, so Schiewe. Natürlich sei es dann keine Frage gewesen, auch den Rest der Beleuchtung zu installieren.

Schließlich fallen zwar die beiden wichtigsten Großveranstaltungen des Jahres in der Innenstadt aus, Advent und Weihnachtsfeiertage aber natürlich nicht – und damit auch, das ist zumindest die Hoffnung von Wirtschaftsförderung und Kaufleuten, das für den Einzelhandel so wichtige Weihnachtsgeschäft.

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