Preis weist auf Soests größten Künstler hin

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Wilhelm Morgner (hier ein Selbstporträt) gilt als Soest größter Künstler. Auf ihn soll der Simplizissimus-Preis hinweisen. 

Soest - "Die Erben Wilhelm Morgners“ waren wieder am Werk. Mit Arbeiten, die sie größtenteils eigens für die Schau fertigten, haben sie sich für die sechste jurierte Ausstellung beworben, die am Sonntag, 16. Februar, mit der Vergabe des Simplizissimus-Preises im Museum Wilhelm Morgner eröffnet wird.

 51 Teilnehmer haben die Juroren ausgewählt, die ihre Werke zeigen und sich Hoffnung auf den mit 1000 Euro dotieren, von der Sparkasse Soest-Werl gestifteten Hauptpreis oder auf den Publikumspreis machen. Der Kunstverein Kreis Soest und die Stad

t Soest schreiben die Ausstellung „Die Erben Wilhelm Morgners – Hommage an einen Westfalen“ alle drei Jahre aus. Unterbrochen wurde die Reihe nur durch eine längere Pause, als das Museum Wilhelm Morgner umgebaut wurde.

 Kriterien für die Bewerbung sind stets der Nachweis von künstlerischer Ausbildung und Ausstellungstätigkeit. Auf diese Weise soll Qualität gewährleistet werden. Ziel der Ausstellung mit Preisvergabe ist es, eine qualitativ hochwertige und repräsentative Zusammenstellung von lebenden Künstlern Westfalens in einer umfangreichen Ausstellung vorzustellen. Der Titel, unter dem die Ausstellung firmiert, verweist auf den renommiertesten Künstler der Stadt Soest und dessen Impulse für die Kunst. 

Besonders Künstler aus Westfalen sollen gefördert und kunstinteressierte Bürger über die aktuellen Entwicklungen in den unterschiedlichen künstlerischen Sparten informiert werden. Der Kunstverein Kreis Soest zeichnet darüber hinaus den von einer unabhängigen und anerkannten Fachjury ermittelten ersten Preisträger mit dem Simplizissimus-Preis aus.

Bisher ist die Auszeichnung an Conny Rink, Friederike Vahlbruch, Anne Kückelhaus, Gisela Pommerenke und einmal auch an einen Mann – Fritz Risken (2011) – gegangen. Der Preis wird immer bei der Ausstellungseröffnung vergeben. Gelegentlich gab es auch einen Nachwuchs-Förderpreis. 

Die Besucher der Ausstellung haben außerdem sechs Wochen lang die Möglichkeit, im Museum Wilhelm Morgner ihr Lieblingswerk auszusuchen und die Schau insgesamt zu kommentieren. Am Schluss – in diesem Jahr am 12. April – wird der mit 500 Euro dotierte, ebenfalls von der Sparkasse gestiftete Publikumspreis vergeben. Bei der Gelegenheit hat die Kunstvereins-Vorsitzende Inga Schubert-Hartmann in der Vergangenheit stets besonders interessante Kommentare vorgelesen hatte. 

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