Preise für besondere Leistungen:

An diese Personen geht der Archi-Award

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Viele Ehrungen gab es beim traditionellen „Archi-Award“.

Soest – Ein Möhneseer Unternehmer, vier Lehrerinnen, die ihre Einrichtung den Status einer Europaschule einbrachten, eine Gruppe Leseratten und ein „Haufen Nerds“, der gerne in die Sterne schaut: Das sind die Preisträger des diesjährigen Archi-Awards.

Seit einigen Jahren zeichnet das Archigymnasium damit Personen und Gruppen aus, die sich durch besondere Leistungen auf schulischem und außerschulischem Gebiet hervorgetan haben.

Bei den ersten vier Preisträgerinnen war es nicht verwunderlich, dass sie diesen Preis erhielten: vier Lehrerinnen, deren Engagement es vornehmlich zu verdanken ist, dass die Einrichtung im November als Europaschule zertifiziert wurde. Die Plakette des Schulministeriums hängt zwar noch nicht, dafür steht nun diese Auszeichnung im Lehrerzimmer. Beate Fait, Ulrike Wiegelmann, Ute Pankoke und Nicola Richthoff nahmen sie stellvertretend für alle an dem Projekt Beteiligten entgegen – für Letztere sicherlich ein besonderes Geschenk zu ihrem Geburtstag genau am Tag der Verleihung. Ein Preisträger ist weder Lehrer noch Schüler, seine Schullaufbahn dürfte auch schon etwas länger zurückliegen: Cölestin Ohrmann. Der Firmengründer aus Wippringsen ließ eine Schülergruppe innerhalb des Projekts „Ingenieur für ein Jahr“ ein Jahrespraktikum absolvieren, Grundkenntnisse in Robotertechnik erwerben und Roboter programmieren.

Zwei Schülergruppen wurden ebenfalls prämiert, die eine „für die langjährige und liebevolle Betreuung der Schülerbücherei und die aktive Leseförderung“. „Schon allein, dass sie dafür in digitalen Zeiten ausgezeichnet wird, ist Beweis für das große Engagement – und auch dafür, dass das gute, alte Buch noch nicht ausgedient hat“, so Lehrerin Ann-Kristin Lehmann in ihrer Laudatio.

Der vierte Preis ging an die Teilnehmer der Astronomie-AG – oder wie der Laudator, der frühere Schüler und Angehörige der Gruppe Paul Junglas, sie bezeichnete: „ein Haufen Nerds“. Die Sternengucker hatten unter der Leitung von Physiklehrer Daniel Stark zum zweiten Mal nach 2011 in dreijähriger Arbeit einen Wetterballon gebaut und 50 Kilometer All fliegen lassen, um damit verschiedene Messungen vorzunehmen und diese auszuwerten.

Zwar nicht mit solchen Awards, aber dennoch auszeichnet das musikalische Begleitprogramm der Schulbands: Hier stach vor allem ein Blechbläser-Ensemble hervor, nicht nur, weil es mit Andreas Bouranis „Auf uns“ ein für diese Besetzung eher ungewöhnliche Literatur präsentierte, sondern vor allem, weil einer der Schüler selber das Arrangement geschrieben hatte.

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