Entscheidung in Sondersitzung am Donnerstag

Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderung gibt grünes Licht für Weihnachtsmarkt

Die Weihnachtsmarkthändler sollen ihr Standgeld anteilig zurückbekommen, sollte der Markt abgebrochen werden müssen.
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Die Weihnachtsmarkthändler sollen ihr Standgeld anteilig zurückbekommen, sollte der Markt abgebrochen werden müssen.

Leicht gemacht hat es sich der Aufsichtsrat der Soester Wirtschaftsförderung in seiner Sondersitzung am Donnerstag offenbar nicht: Rund eine Stunde lang sei über den anstehenden Weihnachtsmarkt diskutiert worden, hieß es am Freitag, erst dann wurde entschieden.

Soest – Bei aller Unsicherheit über die Entwicklung der Infektionszahlen in den nächsten Wochen, und damit verbunden die jederzeit möglichen weiteren Einschränkungen öffentlicher Veranstaltungen, gab das Gremium grünes Licht dafür, dass der Weihnachtsmarkt am 23. November wie geplant beginnen und am 22. Dezember enden soll. „Wir haben alle Aspekte sorgfältig abgewogen und sind zu dem Schluss gekommen, dass es richtig ist, den Weihnachtsmarkt stattfinden zu lassen“, erklärte Geschäftsführer Peter Wapelhorst gegenüber dem Anzeiger.

So sei in der Sitzung das in den vergangenen Wochen entwickelte Hygienekonzept vorgestellt und bewertet worden – mit dem Schluss, dass es eine für Besucher und Händler gute Grundlage für eine sichere Durchführung der Veranstaltung sei.

Alles andere als sicher ist dagegen, ob Land und Bund ganz unabhängig von den organisatorischen Konzepten und Vorkehrungen in Soest nicht doch noch weitergehende Beschränkungen des öffentlichen Lebens verfügen werden, wenn die Fallzahlen von Corona-Infektionen weiter deutlich steigen sollten.

Dieses Damoklesschwert hängt also weiterhin über dem gesamten Soester Weihnachtsmarkt und ist damit ein beträchtliches wirtschaftliches Risiko sowohl für den Veranstalter, also die Soester Wirtschaftsförderung, wie für die teilnehmenden Händler.

Um dieses Risiko wenigstens einigermaßen abzumildern, beschloss der Aufsichtsrat, den Händlern die Standgelder im Falle eines vorzeitigen Abbruches der Veranstaltung anteilig zurück zu zahlen.

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