Archi Award für starke Persönlichkeiten

Feierlich ging’s gestern Morgen in der Archi-Aula zu! Als zum Schluss alle Preisträger nach vorn kamen, wurde es voll auf der Bühne. Der „Archi Award“ ist Anerkennung des herausragendes Einsatzes für die Gemeinschaft. -  Foto: Dahm

Soest –  Groß war die Zahl derer, die in der Aula auf der Bühne standen, um den „Archi Award“ entgegenzunehmen. Und sämtliche Preisträger haben durch die Bank eines gemeinsam: Sie alle sind „Persönlichkeiten“, wie es Schulleiter Winfried Papenheim formulierte.

Zu den „Ausgezeichneten“ gehört Raynhild Hartung-Weier, deren Name eng in Verbindung mit dem Musikleben am Soester Gymnasium steht – vom ersten Schultag der Sextaner bis zur Abiturfeier. Durch ihre Initiative präge das Archi die Soester Weihnacht, hob Laudator Wilhelm Ernst hervor. Nun wisse sie, wie sich die Promis bei der Verleihung von Oscar oder Bambi fühlen, teilte die Geehrte dem großen Publikum mit. Sie freue sich über die Würdigung, betonte sie und sagte Dank, doch ein Teil des Preises gebühre gewiss den vielen Schülern für ihre tatkräftige Unterstützung.

So in etwa muss es zugehen, wenn Leute mit hohem Renommee im Rampenlicht stehen, vielleicht sogar vorher über den roten Teppich schreiten und dann bei der Gala mit stürmischem Beifall für ihre herausragenden Leistungen bedacht werden. Feierlich verlief auch die Stunde am Archi, durch die die Lehrer Daniel Stark und Claudia Dreisbach als Moderatoren führten. Jeder Platz war besetzt.

Großer Bahnhof für die Kandidaten

Großer Bahnhof also für die Kandidaten, die sich im besonderen Maße für die Gemeinschaft starkmachen. Leonie Beine und Jan-Lukas Schubert gratulierten Raynhild Hartung-Weier: Die beiden sind Maria und Josef im traditionellen Soester Krippenspiel.

Riesigen Applaus gab’s für alle, die schließlich strahlend die „Trophäe“ in der Hand hielten. So wie Jule Günther – die eigentlich immer im Einsatz ist, sei es als Mentor oder Mitglied der SV. Sie stellte viele großartige Aktionen auf die Beine und scheut auch hohen Aufwand nicht. „Für viele ist sie eine sehr gute Freundin“, hieß es jetzt. Weniger zu tun, das könnte sie sich auch gar nicht vorstellen, bekennt Jule Günther.

Anerkennung gilt auch der Bio-AG, die die grüne Oase hegt und pflegt und sich somit um eine Insel im Alltag kümmert, die zur Entspannung einlädt. Dieser Ort ist höchst beliebt, auch bei den Lehrern, die ihren Schülern im Klassenzimmer unter freiem Himmel gern die Pflanzen und Tiere vorstellen.

Geht’s ums Land der aufgehenden Sonne, kennt sich Alina Klein bestens aus. Sie erhielt den „Archi Award 2015“, weil sie sich für die Japan-AG einsetzt.

Last but not least kamen die „Multis“ nach vorn. Sie sind als Multiplikatoren Vorbilder, tragen Verantwortung, schaffen Vertrauen und legen somit die Basis für offene Gespräche von Schüler zu Schüler. Weitere Berichterstattung im Anzeiger.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare