Gesamtzahl stabil bei 571 Jungen und Mädchen 

Anmeldezahlen für Soester Schulen zeigen Gewinner und Verlierer

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Hoch hinaus auf einem stabilen Niveau, geht es an den Soester Schulen mit den Anmeldungen nicht nur am Convos mit seinen hervorragenden Sportanlagen.

Soest - Schülerschwund? Welcher Schülerschwund? An den weiterführenden Schulen im Stadtgebiet ist er jedenfalls nicht zu beobachten: Die Anmeldezahlen für das nächste Schuljahr sind stabil – allerdings gibt es innerhalb der Schullandschaft selber doch größere Verschiebungen.

„Ich bin sehr froh darüber, dass wir mit unserem Angebot an Schulen offenbar eine Vielfalt und Qualität vorweisen können, die für sehr viele Eltern attraktiv ist“, erklärte Thomas Nübel, zuständiger Abteilungsleiter für die Soester Schulen, am Montag auf Anfrage. Mit 571 ist die Zahl der Anmeldungen im Vergleich zum Vorjahr (570) fast konstant geblieben.

Weniger Interesse als vor einem Jahr fand allerdings die Christian-Rohlfs-Realschule: Dort sank die Zahl der Anmeldungen für das neue Schuljahr von 109 (2016/2017) auf nur gerade mal noch 84.

Groß ist dagegen das Interesse am „längeren gemeinsamen Lernen“, das sich die Hannah-Arendt-Gesamtschule und die Sekundarschule auf die pädagogischen Fahnen geschrieben haben. 

Wie der Anzeiger bereits berichtet hatte, sind an der Sekundarschule nach 81 Kindern im vergangenen Jahr jetzt 92 angemeldet worden. Die Gesamtschule kann 108 Kinder aufnehmen, hier werden Kinder mit einem besonderen Förderbedarf „doppelt“ gezählt. 39 Kinder mussten hier abgewiesen werden.

Ungebrochen beliebt bei der Schulwahl sind die drei Soester Gymnasien, die Zahl der dort angemeldeten Kinder stieg von 273 im Vorjahr auf nun 287. 

Mit 107 ist das Convos dabei etwas stärker vertreten als im vergangenen Schuljahr, als 98 Kinder angemeldet wurden. Deutlich größere Verschiebungen gibt es dagegen bei den beiden anderen Soester Gymnasien. 

So entschieden sich aktuell die Eltern von 94 Jungen und Mädchen für eine Anmeldung am Aldegrever-Gymnasium – im Vorjahr waren es lediglich 65 gewesen, ein weiteres Jahr zuvor 92. 

Gegenläufig ist die Entwicklung am Archigymnasium: Wurden dort vor zwei Jahren noch 120 Kinder neu angemeldet, waren es im vergangenen Jahr immerhin noch 110 – und aktuell sogar lediglich 86.

Diskutiert werden die Zahlen, dann mit vielen Hintergrundinformationen, in der nächsten Sitzung des Schulausschusses, der am 5. April stattfindet.

Bekannt wurden gestern auch die Zahlen für die Neuanmeldungen an den Oberstufen: An den drei Gymnasien sind es insgesamt 30, an der Gesamtschule 42.

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